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Wolfgang Stark enthält Elfmeter vor

Datum: 10.05.2014         

34. Bundesligaspieltag: VFL Wolfsburg – Borussia Mönchengladbach

Am letzten Spieltag trafen bei dieser Partie zwei Teams aufeinander, die bereits für die kommende Saison international qualifiziert waren. Jedoch durfte sich der Sieger der Begegnung noch einmal Hoffnung auf mehr machen, sollte die Werkself aus Leverkusen wichtige Punkte gegen Werder Bremen liegen lassen.

Souveräne Wölfe

Mit der ersten Minute dieser Begegnung unterstrichen beide Teams ihren Willen ihre Möglichkeiten im Offensivspiel zu suchen.

Während sich die Gäste aus Gladbach ziemlich schwer im Herausspielen einzelner Chancen taten, zeigte sich auf Seiten der Wölfe vor allem Ivan Perisic in herausragender Verfassung. In den Anfangsminuten prüfte der Kroate Ter Stegen gleich zweimal (1./2.).

Die Wolfsburger agierten vor heimischem Publikum mit einem sehr hohen Pressing, welches die Gäste deutlich überforderte. Daher gelang es jenen nicht, ihr gewohnt tolles Offensivspiel durchzudrücken.

In der 30. Minute belohnten sich die aggressiven Gastgeber dann selbst. Knoche steckte den Ball durch die Abwehrreihe der Gladbacher und so konnte Kevin de Bruyne über den linken Flügel mit viel Tempo in Richtung Tor ziehen. Mit einem sehenswerten Schlenzer schloss der Belgier diese Aktion zur 1:0 Führung ab.

In den Schlussminuten der ersten Halbzeit ergaben sich auf beiden Seiten gute Chancen, die jedoch ungenutzt blieben und es somit mit einer 1:0 Führung der Wolfsburger in die Kabinen ging.

Der VFL kam ähnlich engagiert aus der Kabine wie im ersten Durchgang und presste erneut sehr hoch. Doch im Vergleich zu den ersten 45 Minuten waren es die Fohlen, welche mit Wille und Einsatz zu guten Chancen kamen (47./50./52.).

In der 64. Spielminute waren es dann die Gäste, welche mit einem schönen Spielzug über Hermann und Arrango in den Strafraum gelangten, wo Kramer den Ball nur noch einzuschieben brauchte.

Doch der VFL Wolfsburg schlug postwendend zurück und erzielte in Person von Perisic nach einem Naldo – Freistoß die erneute Führung (68.).

Der weitere Spielverlauf zeigte, dass die Spielweise beider Teams Kraft gekostet hatte. Die Partie verflachte zunehmend.

Einziger Höhepunkt im weiteren Verlauf, war das Kopfballtor von Knoche, welcher nach einer Flanke von Rodriquez völlig frei hochsteigen konnte und den Schlusspunkt markierte (81.).

Ausbleibender Elfmeter

Alles in allem zeigten beide Teams ein hochklassiges Spiel mit vielen guten Aktionen. Doch leider übertrug sich diese Klasse der 22 Akteure nicht auf den Unparteiischen aus Ergolding.

Wolfgang Stark hatte viele Probleme und machte zahlreiche kleine und einen großen Fehler. Diesen entscheidenden großen Fehler beging der erfahrene Referee schon nach wenigen Minuten.

In der 5. Spielminute ahndete er das regelwidrige Einsteigen von Tony Jantschke als in Ordnung und lies das Spiel weiterlaufen.

Doch schaut man sich diese Szene noch einmal an, wird deutlich, dass es in dieser Situation einen Elfmeter für Wolfsburg hätte geben müssen.

Leider entschied sich der Unparteiische für die falsche Fortsetzung des Spiels und schmälert dadurch seine eher schwache Leistung  noch mehr.

Autor: Tom Wolny

Hoffenheim gegen Werder Bremen, 8 Tore und 3 Elfmeter

Datum: 30.11.2013
14. Bundesligaspieltag: Hoffenheim – Werder Bremen

Ein unfassbares und spektakuläres Spiel für jeden Zuschauer bei dem Werder Bremen mit einem Blitz – Comeback zurück ins Spiel fand.

Acht Tore und drei Elfmeter

Bundesligaspiele mit Hoffenheimer Beteiligung scheinen diese Saison immer ein Highlight zu werden. Das Spiel gegen Werder Bremen in der heimischen Arena nahm sofort an Fahrt auf. Es entwickelte sich ein temporeiches und schnelles Spiel. Hoffenheim übernahm die Initiative und bestimmte klar das Geschehen.
Das Team von Trainer Markus Gisdol versuchte das Mittelfeld schnell zu überbrücken und gezielt in die Spitze zu spielen. Über gutes Kombinationsspiel und ansehnlich vorgetragene Angriffe wurden deutlich die Schwächen der Werder Defensive offenbart. Mit zunehmendem Spielverlauf erhöhte Hoffenheim den Druck, mit welchen Werder förmlich überfordert wirkte.

„Mr. Elfmeter“ Sejad Salihovic verwandelte binnen sechs Minuten zwei regelkonforme Elfmeter (12./16.) und brachte Hoffenheim somit völlig verdient in Führung. Danach änderte sich rein gar nichts am Spielverlauf: Hoffenheim war klar spielbestimmend.

Doch in der 45. Verwandelte Aaron Hunt nach einem Handspiel den dritten fälligen Elfmeter und bereitet nur wenige Sekunden später das Tor von Elia, nach einem Fehler von Casteels im Hoffenheimer Tor, vor (45. + 1).

Der zweite Durchgang begann ähnlich intensiv und treffsicher wie der erste. Nach einer Salihovic Flanke köpft Kevin Volland völlig frei stehend zum 3:2 ein (49.). Geschuldet dieses Treffers verlor Bremen völlig die Ordnung und lies jegliche Strukturen vermissen. Nur vier Minuten nach dem Tor von Kevin Volland traf Herdling mit einem Sonntagsschuss zum 4:2 (53.).

Wiederum nur sechs Minuten später findet der Pass von Clemens Fritz von der Grundlinie seinen Abnehmer in Nils Petersen, der zum erneuten Anschluss traf (59.). Danach verlor die Partie an Fahrt und ein zerfahrenes Spiel ereignete sich.
Erst in der Schlussphase nahm das Spiel wieder an Tempo auf. Bremen drängte nun auf den Ausgleich und wurde nach einer Rettungstat von Casteels mit dem Tor von Bargfrede belohnt, der völlig frei, 14 Meter vor dem Tor einschob.

Fehlentscheidung und kein vierter Elfmeter

Wolfgang Stark ahndete zwei Foulspiele und ein Handspiel folgerichtig mit jeweils einem Elfmeter. Doch zu allem Überfluss hätte es einen vierten und somit weiteren Elfmeter für Hoffenheim geben müssen.
Volland setzte sich an der linken Seite im Strafraum der Bremer stark gegen zwei Gegenspieler durch und wurde letztendlich nur durch ein Foul gestoppt. Der Bremer Verteidiger traf den Kapitän der U21 Nationalmannschaft deutlich am linken Bein und brachte diesen damit zu Fall. Ein erneuter Elfmeterpfiff hätte ertönen müssen.

War sich Wolfgang Stark unsicher und entschied, aus Sicherheit heraus eine Fehlentscheidung zu vermeiden und einen weiteren Elfmeter zu ahnden, lieber gegen den Pfiff oder hat er es wirklich als kein Foul angesehen? Fest steht, dass sowohl der Linienrichter als auch Schiedsrichter Stark sich in guter Position zum Geschehen befanden und somit uneingeschränkte Urteilsfähigkeit hatten.

Unterm Strich erhält der Unparteiische an diesem Tag eine mangelnde Bewertung seiner Leistung. Er lag zwar bei allen Elfmeterentscheidungen richtig, bewertete jedoch viele Zweikämpfe schlecht und zum Teil auch falsch. Desweiteren übersah er Aaron Hunts Abseitsstellung vor dem 2:2 Ausgleich in der Nachspielzeit der ersten Hälfte und enthielt den Hoffenheimer einen weiteren Strafstoß.

So trennten sich beide Mannschaften mit einem gerechten 4:4 Unentschieden.

Autor: Tom Wolny