Schlagwort-Archiv: Uwe Hünemeier

Schwache Schiedsrichterleistung

Datum: 25.10.2014

9. Bundesligaspieltag: TSG Hoffenheim 1899 – SC Paderborn

In einer intensiven und temporeichen Begegnung siegte die TSG 1899 Hoffenheim gegen das starke Paderborn, welches sich als Aufsteiger in der höchsten deutschen Spielklasse dennoch sehr gut etabliert zeigt.

Volland macht den Unterschied

Ähnlich der letzten Spiele des SC Paderborn brauchte man auch in dieser Partie keinerlei Anlaufzeit. Doch auch der Gastgeber in Sinsheim zeigte keinerlei Ladehemmung und spielte munter drauf los.

Nach eine furiosen Beginn und einem verschossenen Elfmeter ging es schwungvoll weiter. Es zeichnete sich ein Spiel ab, welches ständig hin und her ging und dem Betrachter keinerlei Verschnaufpause erlaubte. Die Ostwestfalen agierten Defensiv gut organisiert und schalteten nach Ballgewinn blitzartig um.

Doch unter diesem Tempo litten allerdings oftmals Struktur und Präzision, vor allem im letzten Drittel ließen die Spieler beider Mannschaften die letzte Genauigkeit vermissen. So gelang es keiner Mannschaft ein Tor vor dem Seitenwechsel zu erzielen.

Zurück aus den Kabinen zeigte sich ein ähnliches Bild. Die Gäste spielten weiterhin mutig auf und der Gastgeber, die TSG aus Hoffenheim, biss sich immer wieder die Zähne an der gnadenlosen Deckung der Paderborner aus.

Im weiteren Verlauf bot sich den Zuschauer ein anhaltendes hin und her zwischen den Strafräumen, welches immer wieder auch vereinzelt Chancen auf beiden Seiten zu lies – jedoch ohne Torerfolg.

In der 73. Spielminute brachte der Kapitän der U21 Nationalmannschaft, Kevin Volland, die Kraichgauer nun doch noch in Führung. Hoffenheim setzte sich am Paderborner Strafraum fest, Hünemeier brachte den Ball nicht weg. Das Leder sprang nach halblinks zu Beck, dessen Querpass Volland mit dem Rücken zum Tor annahm und das Rund aus der Drehung aus acht Metern ins linke Eck knallte.

Dieser Treffer reichte dem Gastgeber bis zum Schlusspfiff für den Sieg über ein toll und sicher aufspielendes Paderborn.

Schwache Schiedsrichterleistung

In einem Spiel, welches den Zuschauern ein hohes Tempo und guten Fußball bot, enttäuschte der Unparteiische Robert Hartmann aus Wangen auf ganzer Linie.

Der Referee zeigte einige Unzulänglichkeiten und entschied in einigen Situationen falsch. Des Weiteren lies der Schiedsrichter eine klare Linie vermissen und zeigte sich als kein guter neutraler Mittelsmann der Partie.

Zwar entschied er beim Foul von Brückner an Volland (5.) zur Recht auf Elfmeter, jedoch hätte er dies auch bei Vestergaards Foul gegen Kachunga in der 85. Spielminute tun müssen.

So griff der Unparteiische in vielen Situationen weniger entscheidend in das Spiel ein, verwehrte jedoch mit seiner Entscheidung, nicht auf Strafstoß in der 85. Minute zu entscheiden, den Paderbornern einen möglichen Treffer und beeinflusste das Spiel dadurch maßgeblich.

Autor: Tom Wolny

Unsicherer Schiedsrichterauftritt

Datum: 27.09.2014

6. Bundesligaspieltag: SC Paderborn – Borussia Mönchengladbach

Die über weite Strecken überlegene Borussia aus Mönchengladbach setzt sich am Ende verdient gegen den Aufsteiger aus Paderborn durch und fügt den Gastgebern die erste Heimniederlage der noch jungen Saison zu.

Gladbach abgeklärt

Der SC Paderborn schien die erste Niederlage der Saison gut verdaut zu haben. Die Gastgeber präsentierten sich von der ersten Minute dieser Begegnung offensiv bemüht und versteckten sich zu keiner Zeit.

Mit einer hohen Laufbereitschaft, toller Zweikampfführung und langen Bällen in die Spitze beeindruckten die Westfalen den Gast aus Gladbach.

Doch nach acht Minuten, wie aus dem Nichts, schlug die Borussia eiskalt im Stile einer Spitzenmannschaft zu. Einen Konter über Traore und Hrgota, welcher im Strafraum nur noch einmal quer legte, vollendete Patrick Herrmann zur 1:0 Führung.

Nur wenige Minuten später zahlte der Sportclub erneut Lehrgeld und kassierte das nächste Gegentor. Nach einer Flanke von Herrmann war es Raffael, welcher zunächst mit seinem Kopfball an Kruse im Tor der Paderborner scheiterte. Beim anschließenden Nachschuss war der Schlussmann jedoch machtlos (14.).

Im weiteren Verlauf der ersten 45 Minuten spürte man die nun aufkommende Sicherheit der Fohlen. Die Gäste, mit dem Zwei – Tore – Vorsprung im Rücken, ließen Ball und Gegner laufen. Gladbach kontrollierte das Geschehen.

Bis zum Seitenwechsel änderte sich nichts an diesem Bild, doch die Nullsiebener blieben stets gefährlich. Auf beiden Seiten ergaben sich gute Möglichkeiten das Ergebnis bis zum Pausenpfiff nochmals zu korrigieren.

Zurück aus den Kabinen knüpften die Gäste sofort an ihr Spiel aus dem ersten Durchgang an. Mit viel Ballbesitz, einer grundsoliden Defensivleistung und einer gekonnten Spielverlagerung in die gegnerische Hälfte kontrollierten die Fohlen die Partie.

In der 64. Spielminute verpassten es die überlegenen Gäste den sprichwörtlichen Deckel auf diese Begegnung zu machen. Nur wenige Minuten später gelang es den Gastgebern so, die Führung noch einmal zu verkürzen.

Nach einer Einzelleistung am rechten Flügel von Moritz Stoppelkamp, war es Wemmer, welcher im Zentrum die Flanke seines Mitspielers direkt verwandelte (70.).

Damit zeigte sich eine wieder völlig offene Schlussphase. Die Gastgeber drängten noch einmal energisch nach vorn und spielten auf den Ausgleich. Jedoch blieb es bei dieser Drangphase, welche nicht mit einem Tor belohnt wurde und der Sieg somit unter dem Strich verdient an die Gladbacher Borussia ging.

Unsicherer Schiedsrichterauftritt

Der Schiedsrichter Marco Fritz zeigte eine sehr durchwachsene Leistung an diesem Tag. Im gesamten Spiel wirkte der Unparteiische aus Korb unsicher und hatte die Partie oft nicht wirklich unter Kontrolle.

Bereits nach 30 Minuten unterlief ihm der erste Fehler. Nach dem Foul von Hünemeier an Herrmann hätte er den Sünder mit Gelb verwarnen müssen, um dem Spiel die notwendige Ruhe zu verleihen.

Bei einer weiteren Aktion in der ersten Halbzeit entschied er wieder falsch, hatte jedoch aufgrund der Aufrichtigkeit von Paderborns Kutschke Glück, dass der Stürmer die Fehlentscheidung korrigierte.

Auf der anderen Seite bewies Fritz wahre Größe und Mut als er dieser Geste des Paderborners zustimmte und seine Entscheidung revidierte.

Autor: Tom Wolny