Schlagwort-Archiv: Sebastian Rode

Hervorragende Schiedsrichterleistung

Datum: 02.09.2014

Bundesligaspieltag: FC Schalke 04 – FC Bayern München

Der FC Schalke 04 und der FC Bayern München trennen sich im Topspiel des zweiten Spieltages am Samstagabend mit einem gerechten 1:1 Unentschieden. Damit besiegten die Knappen auch ihren Fluch, noch nicht gegen ihren Ex – Torhüter getroffen zu haben.

Gerechte Punkteteilung

Von Beginn an ließen die Gäste keine Zweifel über ihr Vorhaben. Der deutsche Rekordmeister stand von Anfang der Partie sehr hoch und agierte mit allen 10 Feldspielern in der gegnerischen Hälfte.

Dabei schnürten die Münchner die Knappen ein und ließen keinen Platz für Entlastungsangriffe. In den ersten Minuten dieser Begegnung war es einzig und allein Ralf Fährmann im Tor der Schalker zu verdanken, dass es noch 0:0 Unentschieden stand.

Doch bereits in der 10. Spielminute war auch der bärenstarke Schalker Rückhalt ohne jegliche Abwehrchance. Nach einem Doppelpass zwischen Rode und Lewandowski war es der Ex – Dortmunder, welcher sein erstes Saisontor für den neuen Arbeitgeber erzielte.

In der Folgezeit warfen die Bayern ihre Passmaschine an und ließen Ball und Gegner nach Belieben laufen, ohne jedoch wirklich Gefahr vor dem Schalker Tor zu entwickeln.

In der Phase vor der Halbzeit nahmen die Münchner das Tempo etwas aus dem eigenen Spiel und ließen die Knappen kommen.

Auch in den zweiten 45 Minuten arbeiten die Bayern nur auf Sparflamme und investierten nur das Nötigste. Die Folge dessen war, dass sich die Gastgeber mehr und mehr Spielanteile sicherten und nun eigene Offensivaktionen kreierten.

Nach einer Standardsituation schafften die Königsblauen den verdienten Ausgleich. In der 62. Spielminute war es Benedikt Höwedes, welcher den Ball nach einem verunglückten Klärungsversuch von Bayerns Dante von Xabi Alonso ab bekam und den Ball so in das gegnerische Tor beförderte.

Im weiteren Verlauf des zweiten Durchgangs gelang es dem Rekordmeister nicht den Schalter umzulegen und wieder mehr für das Spiel zu investieren. Auf der anderen Seite schraubte S04 seine Offensivbemühungen zurück und konzentrierte sich wieder auf die Defensive.

So kam es dazu, dass sich beide Teams im Mittelfeld neutralisierten und es sich kaum noch erwähnenswerte Aktionen auf dem Spielfeld ereigneten.

Hervorragende Schiedsrichterleistung

Schiedsrichter Marco Fritz aus Korb zeigte eine herausragende Leistung in einer sehr schwer zu leitenden Partie. Der Unparteiische befand sich zu jeder Zeit auf der Höhe des Geschehens und regelte diverse knifflige Situationen souverän.

Hinzukommend lag der Referee aus Korb beim 1:1 Ausgleichstreffer richtig diesen anzuerkennen, auch wenn Höwedes den Ball mit dem Arm im Tor unterbrachte, jedoch hierbei keine Absicht zu unterstellen und keine aktive Bewegung des Armes zum Ball zu erkennen ist.

Einzig die Situation zwischen Julian Draxler und Rode ahndete der Referee fehl. Das Einsteigen Draxlers mit offener Sohle und gestrecktem Bein muss zwingend mit einer gelben Karte geahndet werden und hätte somit für Draxler den Verweis vom Spielfeld bedeutet.

Doch alles in allem bleibt eine souveräne und tolle Schiedsrichterleistung des Unparteiischen bestehen, welche nur etwas von dieser Fehlentscheidung beeinträchtigt wird.

Autor: Tom Wolny

Fehlentscheidung verhindert Torerfolg

Datum: 22.08.2014

Bundesligaspieltag: FC Bayern München – VFL Wolfsburg

Der amtierende Deutsche Meister, der FC Bayern München, setzt sich zur Eröffnung der neuen Bundesligasaison vor heimischen Publikum in der Allianz Arena knapp, aber verdient gegen toll aufspielende Gäste aus Wolfsburg durch.

Dominante Hausherren

Die Münchner begannen mit einer komplett veränderten Anfangsformation. Bedingt durch die vielen Umstellungen mussten die Spieler erst einmal zu sich und ihrem Spiel finden. Die „Wölfe“ kamen dadurch anfangs besser ins Spiel und ließen den Ball gut in den eigenen Reihen laufen.

In der Anfangsphase standen die Wolfsburger sicher, konnten jedoch nur wenig nach vorn initiieren. Das Spiel schleppte sich in dieser Phase so vor sich hin. Das Geschehen war gezeichnet durch ein mäßiges Tempo.

Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit kamen die Bayern besser ins Spiel und fanden ihren Rhythmus. Durch mehr Gefahr im und um den Strafraum begann sich die typische Münchner Überlegenheit zu entwickeln.

Die Gastgeber verschärften das Tempo und brachten den VFL immer wieder in Schwierigkeiten. Noch scheiterten die Münchner am starken Rückhalt der Wölfe, Max Grün, welcher den angeschlagenen Stammkeeper, Diego Benaglio, vertrat.

Angriff um Angriff rollte nun auf das Tor der Wolfsburger zu. Folgerichtig traf Thomas Müller in der 37. Spielminute nach einer Flanke von Arjen Robben zur 1:0 Pausenführen für den Meister.

Die Bayern kamen aggressiv und voller Tatendrang aus der Pause zurück. Es dauerte nur wenige Minuten, ehe Arjen Robben nach einem Ballgewinn im Mittelfeld und einer Kombination über Müller und Lewandowski, die frühe 2:0 Führung erzielte (47.).

Was die Anfangsphase des ersten Durchgangs vermissen lies, zeigten die zweiten 45 Minuten. Nach dem frühen Tor der Bayern war es der Ex – Münchner, Ivica Olic, welcher nach einem Einwurf in der 52. Spielminute sehenswert ins lange Eck zum Anschluss traf.

Im weiteren Verlauf schraubten die Hausherren ihre Offensivbemühungen zurück. Die Gäste aus Wolfsburg kamen besser ins Spiel und erspielten sich Feldvorteile. Die wohl größte Möglichkeit hatte der junge Belgier, Malanda, welcher den Ball nach einem Lattentreffer aus kürzester Entfernung und leerem Tor, nicht über die Linie bringen konnte (79.).

Die Schlussphase gehörte jedoch erneut den Gastgeber, sodass es den Wolfsburgern nicht gelang noch einmal gefährlich vor Manuel Neuer aufzutauchen und einen möglichen Treffer zum Ausgleich zu erzielen. So blieb es bei einem knappen, aber unter dem Strich verdienten und dominanten Auftakterfolg für den Titelverteidiger.

Fehlentscheidung verhindert deutlicheres Ergebnis

Der Schiedsrichter, Felix Zwayer, aus Berlin zeigte über die komplette Spieldauer eine souveräne und solide Leistung. In einem Spiel, welches er zu keiner Zeit aus den Händen gleiten lies, bewies er wieder einmal mehr seine Klasse.

Jedoch unterlief seinem Gespann und ihm in der 84. Spielminute ein Fehler, welcher zwar den Ausgang des Spiels nicht beeinflusste, jedoch die Höhe des Ergebnisses.

Anzusprechen ist hierbei das reguläre Tor des eingewechselten Neu – Bayerns, Sebastian Rode, welcher mit einem tollen Schuss aus ca. 16 Metern ins lange Eck des Wolfsburger Tores traf.

Der Unparteiische erkannte diesen Treffer jedoch ab, weil Thomas Müller Max Grün entscheidend verwirrte und laut des Schiedsrichtergespanns sich im Abseits befand.

Betrachtet man diese Szene genauer, wird deutlich das Müller im Moment der Ballabgabe, also des Schusses von Rode, nicht im Abseits stand und den Münchnern somit ein reguläres Tor fälschlicher Weise aberkannt wurde. Zwayer leistete sich bei dieser Aktion seinen einzigen Fehler der Partie.

Autor: Tom Wolny