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Schwacher Schiedsrichterauftritt

Datum: 01.10.2014         

Champions League Gruppenphase: Bayer 04 Leverkusen – Benfica Lissabon

Bayer 04 Leverkusen meldet sich nach einer engagierten Vorstellung gegen schwache Portugiesen zurück in der Gruppe C der Champions League. Ein hochüberlegener erste Durchgang gegen defensive überforderte Gäste bringt den ersehnten Erfolg.

Überlegenheit bringt verdienten Erfolg

Die Werkself startete engagiert und zielsicher. Das Team von Roger Schmidt drängte den Gast aus Lissabon tief in die eigene Hälfte und kam so in den ersten 20 Minuten zu folgerichtigen Chancen.

Doch Son (5.), Bellarabi (12.) und Bender (14.) vergaben die sich bietenden Chancen. Hingegen blieben die Gäste offensiv weiterhin schwach und unauffällig, sortierten sich Defensiv jedoch besser.

In der 25. Spielminute war es ein grober Fehler des Schlussmannes der Portugiesen, welcher die Führung der Leverkusener einleitete. Einen Flachschuss von Son konnte der Schlussmann nicht sicher halten, den Nachschuss spitzelte Kießling nach schneller Reaktion vorbei ins Tor zur 1:0 Führung.

Bayer ruhte sich auf der Führung keineswegs aus und blieb weiterhin am Drücker. Die Gäste zeigten sich in der Offensive schwach und in der Defensive sehr anfällig.

Somit dauerte es nicht lang, bis die Hausherren ihre Führung ausbauen konnten. In der 34. Spielminute kombinierten sich Bender und Bellarabi über den rechten Flügel. Der Rückpass fand in Son seinen Abnehmer im Zentrum, welcher das 2:0 eiskalt einnetzte.

Im zweiten Durchgang stellte sich der Gast aus Lissabon etwas um und rückte mehr und mehr aus der passiven Defensivhaltung heraus in die Hälfte der Leverkusener.

Die Jesus – Elf begann sich nun zu wehren. Mit dem ersten wirklichen und auch gelungenen Angriff kamen die Portugiesen zum Anschlusstreffer. In der 61. Spielminute war es Salvio, der nach einem Zuspiel von Perez zum 1:2 einschob.

Bayer war im direkten Gegenzug jedoch in der Lage sofort zu antworten und den alten Zwei – Tore – Vorsprung wiederherzustellen.

Als Kießling bei einem Dribbling im Strafraum zu Fall gebracht wurde, entschied der Unparteiische auf Elfmeter – Calhanoglu verwandelte sicher (64.).

Mit diesem Treffer nahmen die Hausherren den Gästen jegliche Hoffnung und so den Wind aus den Segeln. Die Rheinländer rückten nun in eine kompakte und sichere Ordnung, so dass man den Gegner kaum zur Entfaltung kommen ließ.

In der Schlussphase gelang es der Elf von Roger Schmidt das Tempo aus dem Spiel zu nehmen und so den Sieg sicher über die Zeit zu bringen, ohne noch ein unnötiges Gegentor zu kassieren.

Schwacher Schiedsrichterauftritt

Schiedsrichter Martin Atkinson aus England erwischte keinen guten Tag. Der Brite wirkte zu keiner Zeit wirklich souverän und hatte so große Probleme das Spiel unter Kontrolle zu bringen. Zu dem schaffte er es nicht, dem Spiel eine notwendige Ruhe beizubringen.

Des Weiteren unterlief dem Unparteiischen in der 64. Spielminute ein wohl spielentscheidender Fehler.

Als Kießling vor dem 3:1 in den Strafraum der Portugiesen eindrang und dort regelgerecht von Jardel gestellt wurde und dieser den Zweikampf mit legalen Mitteln gewann, entschied der Referee auf Foulspiel und Elfmeter – Fehlentscheidung!

Mit dieser Entscheidung lenkte der Schiedsrichter aus England die Partie in eine für Bayer Leverkusen komfortable Richtung und beeinflusste so das Spiel mit seiner Leistung entscheidend.

Autor: Tom Wolny

Mangelhafte Schiedsrichterleistung

Datum: 24.09.2014

5. Bundesligaspieltag: Bayer 04 Leverkusen – FC Augsburg

In einem tristen und höhepunktarmen Bundesligaspiel beweist die Werkself erstmals, dass sie in der Lage ist eine Pausenführung in der zweiten Halbzeit zur verwalten. Harmlose Augsburger schafften es nicht den Gastgebern wirklich gefährlich zu werden.

Son macht den Unterschied

Wie erwartet präsentierte sich der Gastgeber zielorientiert und vollkommen auf Sieg ausgerichtet. Von der ersten Minute an zog Bayer Leverkusen ein druckvolles Pressing auf. Doch die Gäste aus Augsburg zeigten sich nicht ahnungslos und reagierten mit sicherem Passspiel auf das hohe Pressing der Werkself.

Nichts desto trotz zeigte sich die Heimelf feldüberlegen, konnte jedoch die optischen Vorteile nicht in Zählbares ummünzen.

Im weiteren Spielverlauf spielte die Bayer – Elf zu weiterer Dominanz auf und kombinierte auch bei stark einsetzendem Regen sicher und zielgerichtet.

In der 33. Spielminute belohnten sich die Gastgeber dann endlich. Nach einer kleinen Unachtsamkeit in der Hintermannschaft der Fuggerstädter war es Roberto Hilbert, welcher mit einem mustergültigem Pass Son bediente und dieser eiskalt vollendete.

In der Folgezeit mussten sich die Gäste aus Augsburg erst einmal sammeln. Ganz im Gegenteil die Heimmannschaft. Das Team von Roger Schmidt zeigte sich mit der Führung im Rücken noch dominanter.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit zeigte sich Son, als der Mann des Tages. Er tauchte nach seinem Führungstreffer in der 33. Spielminute immer wieder gefährlich vor dem Tor der Gäste auf, konnte jedoch die ihn sich bietenden Chancen nicht zu einem weiteren Tor nutzen.

Im weiteren Verlauf des zweiten Durchgangs nahm das Spiel mehr und mehr an Fahrt auf, weil Leverkusen erneute Schwächen in der Verwaltung einer Führung offenbarte.

Doch in der Schlussphase schien der Gastgeber aus den letzten Spielen gelernt zu haben. Man schraubte das risikoreiche Spiel zurück und stellte die defensive und sichere Spielweise in den Vordergrund.

Aufgrund dieses Auftretens gelang es dem Gast aus Augsburg nicht ein wirksames Mittel gegen die in Führung liegenden Gastgeber zu finden. Lange Bälle und Distanzschüsse führten nicht zum gewünschten Erfolg. So dass die Werkself ihre Halbzeitführung auch in der zweiten Halbzeit aufrecht erhielt und durch das Tor von Son ihren nächsten Sieg vor heimischen Publikum feierten konnte.

Mangelhaftes Schiedsrichterleistung

Der Unparteiische Guido Winkmann trat im gesamten Spiel als sicherer und ruhiger Leiter dieser Partie auf. Leider trübte er seine an sich gute Schiedsrichterleistung mit vielen Fehlern in der Bewertung von Zweikämpfen.

Hinzukommend leistete sich der Referee aus Kerken einen spielbeeinflussenden Fehler. In der 61. Spielminute ahndete der Schiedsrichter die Stellung von Stefan Kießling fälschlicher Weise als Abseits und verhinderte so den möglichen Ausbau der Führung der Werkself auf 2:0.

Doch Stefan Kießling befand sich in dieser Situation nicht näher zum Tor als der letzte Spieler der Fuggerstädter.

Aufgrund dieser und der vielen kleinen Fehler in der Zweikampfbewertung gilt es die Leistung des Schiedsrichters an diesem Tage als mangelhaft einzustufen.

Autor: Tom Wolny