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Enttäuschende Schiedsrichterleistung

Datum: 20.09.2014

4. Bundesligaspieltag: FC Schalke 04 – Eintracht Frankfurt

In einer ereignisreichen und aufregenden Bundesligabegegnung kämpft sich der Gastgeber nach einem tollen Start der Frankfurter Eintracht mit zwei Toren um den Pausenpfiff zurück in das Spiel.

Turbulente Partie

Die Gäste aus Hessen begannen forsch und strebten ein zielstrebiges Spiel nach vorn an. Prompt brachte die erste gute Möglichkeit der Frankfurter schon den ersehnten Erfolg.

Nach einem übersehenen Handspiel von Schalkes Ayhan und des in dieser Auslegung der Situation folgerichtigen Eckballs, war es Alexander Meier, welcher den Ball  nach einer Flanke von Djakpa und einem verunglückten Klärversuch von Boateng zum 1:0 für Frankfurt über die Linie drückte (14.).

Im weiteren Spielverlauf gelang es den „Knappen“ nicht spielerische Mittel zu finden, um den Gästen wirkliche Parole zu bieten. Ganz im Gegenteil: die Hessen zeigten sich weiterhin überlegen und erzielten so auch Treffer zwei.

In der 24. Spielminute war es Russ, welcher sich gleich gegen zwei Schalker durchsetzte und maßgenau mit einem technisch anspruchsvollen Außenristschuss zur 2:0 Führung einnetzte.

Erst mit diesem Zwei – Tore – Rückstand entwickelten die Gelsenkirchener einen Plan um der Defensive der Frankfurter gefährlicher zu werden. Doch die Möglichkeiten von Aogo und Meyer brachte nicht den gewünschten Torerfolg.

Jedoch gelang den Gastgebern mit großzügiger Unterstützung des Unparteiischen vor der Pause der Anschlusstreffer. Nach einer überzogenen Handelfmeterentscheidung war es Choupo – Moting, welcher den fälligen Strafstoß per Lupfer verwandelte (40.).

Zurück aus den Kabinen war es der S04, der sofort zielstrebiger und agiler wirkte. Mit diesem Schwung schafften es die Schalker  mit dem Tor kurz vor der Halbzeit und einem  Weiteren nur wenige Minuten nach der Halbzeit die Führung der Gäste aus Frankfurt zu egalisierten.

Nach einer Flanke des Torschützen der Schalker aus Durchgang eins, war es Julian Draxler, welcher den Ausgleich per Kopf markierte (50.).

Gerade als die Gastgeber dominanter wurden und auf die Führung drängten, schwächte sie sich selbst. Erst sah Boateng wegen eines taktischen Fouls seine zweite Gelbe Karte (61.), bevor sich Torschütze Draxler zu einer Tätlichkeit hinreisen lies (71.) und so die zweite Rote Karte binnen weniger Minuten sah.

In der Schlussphase versuchte sich die nun in Überzahl agierende Eintracht nochmals mit Offensivaktionen. Doch scheiterte an eigener Ideenlosigkeit und fehlendem Tempo.

Das Ende der Begegnung besiegelte nicht ein weiterer Treffer, sondern ein weiterer Platzverweis. Auch die Eintracht dezimierte sich in den Schlussminuten (85.).

Enttäuschende Schiedsrichterleistung

Der Unparteiische Markus Schmidt aus Stuttgart erwischte einen eher gebrauchten Tag. Der Schiedsrichter enttäuschte auf ganzer Linie.

Trotz der drei korrekten Platzverweise unterliefen dem Referee aus Stuttgart mehrere spielentscheidende Fehler und schmälern seine Leistung so erheblich.

Seine Auslegung der Handspiele erwies sich stets als falsch. Zunächst hätte das Eingreifen Ayhans in der 14. Spielminute mit Elfmeter und nicht mit Eckball geahndet werden müssen. Denn der junge Innenverteidiger der Schalke agierte aktiv mit seinem Arm und verhinderte so einen möglichen Treffer.

Der Strafstoß durch Medojevics vermeintliches Handspiel wurde zu Unrecht gepfiffen. So griff Schiedsrichter Markus Schmidt gleich zweimal entscheidend in den Spielverlauf ein.

Des Weiteren drohte dem Unparteiischen die Partie in den turbulenten Schlussminuten vollends aus den Händen zu gleiten. Er verlor mehr und mehr die Kontrolle über das Spiel.

Autor: Tom Wolny