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Mangelhafte Schiedsrichterleistung

Datum: 24.09.2014

5. Bundesligaspieltag: Bayer 04 Leverkusen – FC Augsburg

In einem tristen und höhepunktarmen Bundesligaspiel beweist die Werkself erstmals, dass sie in der Lage ist eine Pausenführung in der zweiten Halbzeit zur verwalten. Harmlose Augsburger schafften es nicht den Gastgebern wirklich gefährlich zu werden.

Son macht den Unterschied

Wie erwartet präsentierte sich der Gastgeber zielorientiert und vollkommen auf Sieg ausgerichtet. Von der ersten Minute an zog Bayer Leverkusen ein druckvolles Pressing auf. Doch die Gäste aus Augsburg zeigten sich nicht ahnungslos und reagierten mit sicherem Passspiel auf das hohe Pressing der Werkself.

Nichts desto trotz zeigte sich die Heimelf feldüberlegen, konnte jedoch die optischen Vorteile nicht in Zählbares ummünzen.

Im weiteren Spielverlauf spielte die Bayer – Elf zu weiterer Dominanz auf und kombinierte auch bei stark einsetzendem Regen sicher und zielgerichtet.

In der 33. Spielminute belohnten sich die Gastgeber dann endlich. Nach einer kleinen Unachtsamkeit in der Hintermannschaft der Fuggerstädter war es Roberto Hilbert, welcher mit einem mustergültigem Pass Son bediente und dieser eiskalt vollendete.

In der Folgezeit mussten sich die Gäste aus Augsburg erst einmal sammeln. Ganz im Gegenteil die Heimmannschaft. Das Team von Roger Schmidt zeigte sich mit der Führung im Rücken noch dominanter.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit zeigte sich Son, als der Mann des Tages. Er tauchte nach seinem Führungstreffer in der 33. Spielminute immer wieder gefährlich vor dem Tor der Gäste auf, konnte jedoch die ihn sich bietenden Chancen nicht zu einem weiteren Tor nutzen.

Im weiteren Verlauf des zweiten Durchgangs nahm das Spiel mehr und mehr an Fahrt auf, weil Leverkusen erneute Schwächen in der Verwaltung einer Führung offenbarte.

Doch in der Schlussphase schien der Gastgeber aus den letzten Spielen gelernt zu haben. Man schraubte das risikoreiche Spiel zurück und stellte die defensive und sichere Spielweise in den Vordergrund.

Aufgrund dieses Auftretens gelang es dem Gast aus Augsburg nicht ein wirksames Mittel gegen die in Führung liegenden Gastgeber zu finden. Lange Bälle und Distanzschüsse führten nicht zum gewünschten Erfolg. So dass die Werkself ihre Halbzeitführung auch in der zweiten Halbzeit aufrecht erhielt und durch das Tor von Son ihren nächsten Sieg vor heimischen Publikum feierten konnte.

Mangelhaftes Schiedsrichterleistung

Der Unparteiische Guido Winkmann trat im gesamten Spiel als sicherer und ruhiger Leiter dieser Partie auf. Leider trübte er seine an sich gute Schiedsrichterleistung mit vielen Fehlern in der Bewertung von Zweikämpfen.

Hinzukommend leistete sich der Referee aus Kerken einen spielbeeinflussenden Fehler. In der 61. Spielminute ahndete der Schiedsrichter die Stellung von Stefan Kießling fälschlicher Weise als Abseits und verhinderte so den möglichen Ausbau der Führung der Werkself auf 2:0.

Doch Stefan Kießling befand sich in dieser Situation nicht näher zum Tor als der letzte Spieler der Fuggerstädter.

Aufgrund dieser und der vielen kleinen Fehler in der Zweikampfbewertung gilt es die Leistung des Schiedsrichters an diesem Tage als mangelhaft einzustufen.

Autor: Tom Wolny

FC Bayern München – SC Freiburg, 2 grobe Schnitzer in einer durchschnittlichen Schiedsrichterleistung

Datum: 15.02.2014
21. Bundesligaspieltag: FC Bayern München – SC Freiburg

Die Münchner Bayern scheinen zurzeit schier unaufhaltsam. Auch gegen den Sportclub aus Freiburg, welcher in der Anfangsphase toll mitspielte und selbst Offensivaktionen kreierte, aber im weiteren Spielverlauf vom Münchner Ballbesitz erdrückt wurde, konnten vor heimischer Kulisse weitere drei Punkte eingefahren werden.

Souveräne Bayern besiegen mutige Freiburger

In der Anfangsphase der Partie wurde die taktische Einstellung der Breisgauer deutlich – mit Erfolg. Der Sportclub stand defensiv kompakt und spulte ein hohes Laufpensum und ein aggressives Pressing, welches das gefürchtete Kurzpassspiel der Bayern verhinderte, ab.

Doch nach einer Standartsituation wurden die engagierten und unbekümmert, wie mutig aufspielenden Freiburger doch bestraft. Die Gäste konnten den Ball nicht entscheidend klären, sodass Diego Contento frei zum Flanken kam und seinen Abnehmer in Dante fand (19.).

Mit zu nehmenden Spielerlauf flachte die Qualität der Partie ab. Der FC Bayern verschaffte sich mehr und mehr Ballbesitz und hielt somit Ball und Gegner am Laufen.

In der 34. Minute war es Xherdan Shaqiri, der nach einem tollen Pass von Toni Kroos und einer gekonnten Hacken – Weiterleitung von Pizarro frei zum 2:0 vollenden durfte. Bereits wenige Minuten später drang wiederum Toni Kroos aus dem Halbfeld in den Strafraum des SC Freiburg ein und bereitete so das zweite Tor des Schweizers Shaqiri, der aus 10 Metern einschob, vor.

Schon mit dem Pausenpfiff schien die Partie entschieden. Mit diesem Gefühl traten auch die Münchner in Durchgang zwei auf. Sie ließen den Ball nach Belieben laufen und spielten so Katz und Maus mit den Freiburgern, die Offensiv völlig ihren Faden verloren hatten. Der FC Bayern erspielte sich weitere gute Chancen, die jedoch ungenutzt blieben (54./55./61.).

Im weiteren Verlauf der zweiten Halbzeit wechselten sich Chancen auf beiden Seiten ab, die aber den Zuschauern beider Lager jeweils den Torjubel verwehrten.

Die Schlussphase der Partie plätscherte allmehlig vor sich hin und beinhaltete außer dem abschließenden 4:0 durch Claudio Pizarro, der aus 15 Metern präzise abschloss, keine Highlights oder Aufreger mehr.

Zwei grobe Schnitzer in einer durchschnittlichen Schiedsrichterleistung

Die Dominanz der Münchner Bayern machte es Schiedsrichter Guido Winkmann aus Kerken eigentlich recht leicht, die Partie souverän zu leiten. Doch zwei gravierende Fehler in der Beurteilung der Situationen verschaffen dem Unparteiischen eine schlechte Beurteilung seiner Leistung.

Entscheidend war wohl der Freistoßpfiff vor dem 1:0 der Bayern und der anschließenden Verwarnung gegen Günter bereits in der 18. Spielminute. Mit dieser Fehlentscheidung griff Schiedsrichter Winkmann entscheidend in den Spielverlauf ein.

Der Sportclub aus Freiburg spielte bis zu diesem Zeitpunkt toll mit und war energisch am Offensivspiel interessiert.
Doch dieser zu Unrecht beurteilte Freistoß nahm dem SC jegliche Sicherheit und das Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit und gab dem FC Bayern die Möglichkeit nun endlich ihr gewohntes Kurzpassspiel aufzuziehen.

Zu dem verweigerte der Referee noch ein reguläres Tor der Breisgauer, welches kurz vor dem Halbzeitpfiff, den Anschluss herstellte. Der Schütze Admir Mehmedi stand nicht im Abseits – somit hätte sein Treffer zählen müssen.

Diese entscheidenden und womöglich auch spiellenkenden Fehler dürfen einem Bundesligaschiedsrichter nicht unterlaufen und müssen mit einer schwachen Leistung beurteilt werden.

Autor: Tom Wolny

Schlagworte: FC Bayern München, Toni Kroos, Claudio Pizarro, Xherdan Shaqiri, Dante, Diego Contento, SC Freiburg, Admir Mehmedi, Christian Günter, Guido Winkmann