Schlagwort-Archiv: Felix Zwayer

Schwacher Schiedsrichterauftritt

Datum: 08.11.2014

11. Bundesligaspieltag: SC Freiburg – FC Schalke 04

Nach einem guten Start, jedoch dem ersten Gegentreffer Mitte der ersten Hälfte, verlor der S04 immer mehr den Faden und bescherte so dem Sportclub aus Freiburg den ersten Heimerfolg dieser Saison.

Freiburg zielstrebiger

In der Anfangsphase versuchte der Gast aus Gelsenkirchen ihre Absichten deutlich zu machen. Der S04 übernahm das Kommando. Der Gastgeber hingegen verlagerte sein Spiel auf das Kontern.

In der 22. Spielminute war es jedoch der Sportclub, welcher mitten in die Drangphase der Schalker die eigene Führung erzielte. Günter eroberte den Ball und spielte auf Freis. Dieser brachte eine Flanke nach innen, welche von Höwedes leicht abgefälscht erneut bei Günter landete, der trocken mit links zur Heimführung der Breisgauer einschoss.

Mit diesem Gegentor war die aktive Phase der ambitionierten Schalke zunächst gebrochen. Mit andauerten Spielzeit fingen sich die Königsblauen wieder, konnten jedoch ein Ausgleichstor vor dem Seitenwechsel nicht verbuchen.

Nach dem Seitenwechsel verlagerte sich das Spielgeschehen mehr und mehr in die Hälfte des FC Schalke 04. Die Breisgauer agierten nun aktiver und hatten deutlich mehr Spielanteile zu verbuchen.

In der Folgezeit erspielten sich die Gastgeber deutliche Chancen, welche jedoch nicht ausreichten um Fährmann im Tor der „Knappen“ zu überwinden.

Es dauerte bis zur 68. Minute bis sich das Team von Christian Streich belohnte und auf 2:0 erhöhte. Nach einer Flanke von Darida war es Aogo, welcher mit eine unzureichenden Abwehraktion den Ball für Schmid auflegte. Dieser vollendete sicher zum 2:0.

Danach blieb die erwartete Schlussoffensive der Gäste aus. Stattdessen war es der SC Freiburg, welcher das Ergebnis noch hätte erhöhen können.

Schwacher Schiedsrichterauftritt

Felix Zwayer aus Berlin zeigte an diesem Tag keine gute Schiedsrichterleistung. Der Unparteiische zeigte gravierende Schwächen in der Vorteilsauslegung und hätte zu dem Boateng für dessen Bodycheck in der 71. Spielminute die Gelb – Rote Karten zeigen müssen.

Alles in allem bleibt unter dem Strich ein schwacher Auftritt des Referees aus Berlin stehen, welcher zu keiner Zeit als souveräner Leiter dieser Begegnung agierte.

Autor: Tom Wolny

Fehlende Linie

Datum: 18.10.2014

8. Bundesligaspieltag: VFB Stuttgart – Bayer 04 Leverkusen

In einem völlig verrückten und spannenden Spiel trennen sich der Gastgeber VFB Stuttgart und die Gäste der Werkself aus Leverkusen 3:3 Unentschieden.

Leverkusen lässt Punkte liegen

Bereits mit dem ersten Angriff der Werkself klingelte es das erste Mal im Tor der Stuttgarter. Brandt passte auf Kießling, welcher nach einem Rempler von Niedermeier zu Boden ging. Dies ließ Schiedsrichter Zwayer jedoch weiterlaufen. Der Ball landete bei Son, welcher Verteidiger Rüdiger und Kirschbaum im Tor geschickt aussteigen ließ und schob so zur frühen 1:0 Führung der Gäste ein.

Es sollte jedoch noch schlimmer für die Gastgeber und ihren Torhüter kommen. Nach einem verunglückten Klärversuch dessen, landete der Ball knapp 25 Meter vor dem Tor bei Son, welcher den Ball mit der Brust annahm und in einem hohen Bogen abschloss. Der Ball senkte sich in der 9. Spielminute zum 2:0 im Tor der Gastgeber.

Nach einer knappen Viertelstunde nahm der Druck der Gäste etwas ab. Doch man merkte den unsicheren Stuttgartern die beiden Treffer aus der Anfangsphase der Partie deutlich an. Immer wieder offenbarte die Defensive große Lücken und Abstimmungsprobleme.

Kurz vor dem Pausenpfiff läutete die Zeit des Neu – Nationalspielers Karim Bellarabi ein. Zunächst scheiterte dieser in der 38. Spielminute nach einem verunglückten Schussversuch noch an sich selbst, ehe er nur wenig später nach einem Doppelpass mit Son und dem anschließenden Antritt gleich vier Gegenspieler narrte und folgend zur 3:0 Halbzeitführung seiner Mannschaft vollendete.

Nach dem Seitenwechsel bot sich den Zuschauern ein völlig verändertes Bild. Die Gastgeber übernahmen sofort die Initiative und suchten ihr Heil in der Offensive. In der 57. Spielminute war es Martin Harnik, welcher mit seinem Kopfball den Anschluss für seine Mannschaft herstellte. Dies gab dem VFB den notwendigen Auftrieb.

Nach einer Standartsituation, einer Flanke des VFB schaffte es die Gastgeber sogar auf 2:3 zu verkürzen. Den abgewehrten Flankenball klärte Leno zentral. Dort stand Klein, welcher aus 24 Metern wuchtig und genau neben den rechten Pfosten abschloss (67.).

Damit war eine atemberaubende Schlussphase eingeläutet. Der kurz zuvor eingewechselte Kostic zirkelte einen Freistoß fast von der Torauslinie mit Schnitt und Wucht an den langen Pfosten, wo Harnik aus kürzester Distanz das schwäbische Comeback perfekt machte (76.). Auch wenn der VFB in der Schlussphase einem weiteren Tor näher war als die Gäste aus Leverkusen, blieb es bei einem gerechten Unentschieden aufgrund zwei völlig unterschiedlicher Halbzeiten.

Fehlende Linie

Der Schiedsrichter Felix Zwayer aus Berlin passte sich dem durchaus schlechten Niveau der Stuttgarter aus Durchgang eins förmlich an. Der Referee fand stets keine klare Linie bei persönlichen Strafen.

So hätte beispielweise Toprak bereits nach zwei Minuten die Gelbe Karte sehen müssen und folgerichtig in der 86. Spielminute nach einem Halten an Kostic, Gelb – Rot.

Des Weiteren zeigte der Unparteiische aus Berlin eine schlechte Zweikampfbewertung und erwies sich so schlechter Leiter einer unterhaltsamen Bundesligapartie.

Autor: Tom Wolny

Fehlentscheidung verhindert Torerfolg

Datum: 22.08.2014

Bundesligaspieltag: FC Bayern München – VFL Wolfsburg

Der amtierende Deutsche Meister, der FC Bayern München, setzt sich zur Eröffnung der neuen Bundesligasaison vor heimischen Publikum in der Allianz Arena knapp, aber verdient gegen toll aufspielende Gäste aus Wolfsburg durch.

Dominante Hausherren

Die Münchner begannen mit einer komplett veränderten Anfangsformation. Bedingt durch die vielen Umstellungen mussten die Spieler erst einmal zu sich und ihrem Spiel finden. Die „Wölfe“ kamen dadurch anfangs besser ins Spiel und ließen den Ball gut in den eigenen Reihen laufen.

In der Anfangsphase standen die Wolfsburger sicher, konnten jedoch nur wenig nach vorn initiieren. Das Spiel schleppte sich in dieser Phase so vor sich hin. Das Geschehen war gezeichnet durch ein mäßiges Tempo.

Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit kamen die Bayern besser ins Spiel und fanden ihren Rhythmus. Durch mehr Gefahr im und um den Strafraum begann sich die typische Münchner Überlegenheit zu entwickeln.

Die Gastgeber verschärften das Tempo und brachten den VFL immer wieder in Schwierigkeiten. Noch scheiterten die Münchner am starken Rückhalt der Wölfe, Max Grün, welcher den angeschlagenen Stammkeeper, Diego Benaglio, vertrat.

Angriff um Angriff rollte nun auf das Tor der Wolfsburger zu. Folgerichtig traf Thomas Müller in der 37. Spielminute nach einer Flanke von Arjen Robben zur 1:0 Pausenführen für den Meister.

Die Bayern kamen aggressiv und voller Tatendrang aus der Pause zurück. Es dauerte nur wenige Minuten, ehe Arjen Robben nach einem Ballgewinn im Mittelfeld und einer Kombination über Müller und Lewandowski, die frühe 2:0 Führung erzielte (47.).

Was die Anfangsphase des ersten Durchgangs vermissen lies, zeigten die zweiten 45 Minuten. Nach dem frühen Tor der Bayern war es der Ex – Münchner, Ivica Olic, welcher nach einem Einwurf in der 52. Spielminute sehenswert ins lange Eck zum Anschluss traf.

Im weiteren Verlauf schraubten die Hausherren ihre Offensivbemühungen zurück. Die Gäste aus Wolfsburg kamen besser ins Spiel und erspielten sich Feldvorteile. Die wohl größte Möglichkeit hatte der junge Belgier, Malanda, welcher den Ball nach einem Lattentreffer aus kürzester Entfernung und leerem Tor, nicht über die Linie bringen konnte (79.).

Die Schlussphase gehörte jedoch erneut den Gastgeber, sodass es den Wolfsburgern nicht gelang noch einmal gefährlich vor Manuel Neuer aufzutauchen und einen möglichen Treffer zum Ausgleich zu erzielen. So blieb es bei einem knappen, aber unter dem Strich verdienten und dominanten Auftakterfolg für den Titelverteidiger.

Fehlentscheidung verhindert deutlicheres Ergebnis

Der Schiedsrichter, Felix Zwayer, aus Berlin zeigte über die komplette Spieldauer eine souveräne und solide Leistung. In einem Spiel, welches er zu keiner Zeit aus den Händen gleiten lies, bewies er wieder einmal mehr seine Klasse.

Jedoch unterlief seinem Gespann und ihm in der 84. Spielminute ein Fehler, welcher zwar den Ausgang des Spiels nicht beeinflusste, jedoch die Höhe des Ergebnisses.

Anzusprechen ist hierbei das reguläre Tor des eingewechselten Neu – Bayerns, Sebastian Rode, welcher mit einem tollen Schuss aus ca. 16 Metern ins lange Eck des Wolfsburger Tores traf.

Der Unparteiische erkannte diesen Treffer jedoch ab, weil Thomas Müller Max Grün entscheidend verwirrte und laut des Schiedsrichtergespanns sich im Abseits befand.

Betrachtet man diese Szene genauer, wird deutlich das Müller im Moment der Ballabgabe, also des Schusses von Rode, nicht im Abseits stand und den Münchnern somit ein reguläres Tor fälschlicher Weise aberkannt wurde. Zwayer leistete sich bei dieser Aktion seinen einzigen Fehler der Partie.

Autor: Tom Wolny

Felix Zwayer tadellos

Datum: 15.05.2014 

Bundesliga – Relegation: Hamburger SV – SpVgg Greuther Fürth

Die SpVgg Greuther Fürth hat dem Hamburger SV im Hinspiel der Relegation um das deutsche Oberhaus des Fußballs deutlich den Rang abgelaufen und agierte über weite Strecken des Spiels besser, schneller und frischer. Die Franken haben sich mit dieser Leistung eine sehr gute Ausgangsposition für das Rückspiel am kommenden Sonntag geschaffen.

Überzeugenderer Zweitligist

Die Anfangsphase zeigte deutlich wie viel Respekt und Nervosität in diesem Spiel lag. Beide Mannschaften agierten verhalten und wollten bloß keine Fehler machen.

Zunächst präsentierte sich der Bundeliga – Dino mit mehr Ballbesitz, wusste jedoch nichts damit anzufangen. Im weiteren Verlauf kamen die Fürther immer besser ins Spiel und bauten eine wahre Druckphase auf.

Mit zahlreichen Standartsituationen näherten sie sich dem Tor der Hamburger an. Der HSV hingegen verlor komplett die Linie und war nur noch in der Defensive gefangen. Erst nach ca. einer viertel Stunde gelang es den Hanseaten das Spiel mehr ins Mittelfeld zu verlagern und so die Gefahr etwas vom eigenen Tor zu lenken.

Der Zweitligist agierte deutlich schneller und frischer. In der Defensive stand man sicher und schaltete immer wieder blitzartig auf das Offensivspiel um. Mehr gewonnene Zweikämpfe, mehr gelaufene Kilometer und das aggressivere Spiel führten zu einem Übergewicht der Gäste aus Fürth.

Doch zum Leid der Anhänger der Franken konnte diese sichtliche Überlegenheit nicht in wirkliche Torchancen umgewandelt werden. Aufgrund dieser Tatsache und der völligen Inaktivität der Gastgeber ging es mit einem 0:0 Unentschieden in die Halbzeit.

Auch im zweiten Durchgang änderte sich nichts am Bild dieser Partie. Der Zweitligist aus Fürth bespielte mehr und mehr den HSV und kam in der 51. Spielminute zur besten Chance. Gießelmann köpfte dabei eine Ecke von Brosinski nur knapp neben das Tor.

Erst nach einer knappen Stunde schafften es die Hamburger ein eigenes Offensivspiel zu initiieren und den Gast aus Fürth über Standartsituationen unter Druck zu setzen. In dieser Phase erarbeiteten sich die Gastgeber eigene Chancen, die jedoch auch nicht in Tore umgewandelt werden konnten.

Nach dieser Druckphase des HSV befreiten sich die Franken wieder und bespielten nun einen völlig verausgabten Gastgeber nach Belieben. Doch leider bleibt unter dem Strich nur ein, anhand des Spielverlaufs für Greuther Fürth, enttäuschendes 0:0, weil es die Mannschaft von Frank Kramer nicht schaffte wirklich gefährlich vor das Tor der Hamburger zu kommen.

Zwayer tadellos

In einem spannenden, jedoch nicht wirklich hochklassigen Relegationsspiel zwischen dem Hamburger SV und der SpVgg aus Fürth, überzeugte vor allem der Schiedsrichter aus Berlin mit seiner tadellosen Leistung.

Felix Zwayer verfolgte eine stets konsequente und klare Linie, von der er sich in keiner Phase des Spiels abbringen lies. In vielen kleinen problematischen Situationen handelte er immer streng, aber völlig richtig und hatte somit die Partie zu jeder Zeit im Griff.

Hinzukommend ist noch zu erwähnen, dass der Unparteiische das Tor von Pierre – Michel Lasogga zu Recht aberkannte. Der Stürmer der Hamburger befand sich klar und deutlich im Moment der Ballabgabe näher zum Tor der Gäste als der letzte Spieler der Fürther.

Zusammenfassend gilt es die Leistung von Zwayer als sehr gut einzustufen und ihm ein großes Lob für die Leitung dieser intensiven und dramatischen Begegnung auszusprechen.

Autor: Tom Wolny

Borussia Mönchengladbach – FC Schalke 04, Richtige Elfmeterentscheidung mit falscher Folgehandlung

Datum: 07.12.2013
15. Bundesligaspieltag: Borussia Mönchengladbach – FC Schalke 04

Die Probleme auf Schalke dauern weiterhin an. Auch das Spiel beim direkten Konkurrenten aus Gladbach konnte nicht mit drei Punkten, und daher mit einem so wichtigen Auswärtserfolg vor dem Champions League „Endspiel“ beendet werden.

Spannung bis zum Schluss

Ein anschauliches und intensives Bundesligaspiel entscheiden am Ende 11 Gladbacher gegen 10 Schalker mit 2:1 für sich. Von Anpfiff an zeigten beide Teams eine engagierte Leistung, die trotz alle dem sehr vorsichtig geführt begann. Beide Abwehrreihen versuchten die Angriffe des Gegners zu unterbinden und verloren somit auch an eigenen Offensivbemühungen. Geschuldet der Konzentration auf die Defensive beider Mannschaften ergaben sich wenige Höhepunkte für den Zuschauer. Der erste Aufschrei der Zuschauer ertönte beim Elfmeterpfiff durch Referee Felix Zwayer, an dessen Elfmeterentscheidung es keine Zweifel gab. Jefferson Farfan verwandelte den fälligen Strafstoß sicher zur 1:0 Auswärtsführung der Königsblauen (17. Spielminute).

An der weiteren Gestaltung des Spiels änderte sich dadurch jedoch nichts – Mönchengladbach wie auch der S04 versuchten weiterhin die Defensive zu stabilisieren. Es dauerte bis zur 24. Minute als Raffael ein tolles Solo mit dem 1:1 Ausgleich krönt. Sein Schuss wurde durch Felipe Santana unhaltbar für Ralf Fährmann abgefälscht. In der Folgezeit spielte sich das Geschehen zum Großteil im Mittelfeld ab.

Kurz vor der Pause zeigte Felix Zwayer regelgerecht das zweite Mal in dieser Partie auf den Punkt. Max Kruses Schuss wehrte Benedikt Höwedes klar mit einem Tackling und einer Armbewegung, welche aus Körpervergrößerung ausgelegt wird, ab. Den fälligen Strafstoß ließ sich der Nationalstürmer nicht nehmen (45. + 1).
Zu Beginn der zweiten Halbzeit zeichnete sich eine Überlegenheit der Gladbacher, die als Folge der Überzahl eintrat, ab. Gladbach vergab jedoch gute Chancen auf den Ausbau der Führung.

Doch im weiteren Verlauf der zweiten Halbzeit fand die Mannschaft von Jens Keller wieder zurück ins Spiel und erarbeitete sich mehrere Chancen zum Ausgleich. Geschuldet der numerischen Unterlegenheit musste Schalke die Räume öffnen und gab so den Gladbachern beste Konterchancen, die Ralf Fährmann mit tollen Reflexen parierte.

Bis zur Schlussphase hielt eine starke Schalker Mannschaft die Spannung in einem tollen Bundesligaspiel sehr hoch. Zum Leid der Schalker wurde diese aufopferungsvolle Mannschaftsleistung im zweiten Durchgang nicht mit einem Punkt belohnt.

Richtige Elfmeterentscheidung mit falscher Folgehandlung

Schiedsrichter Felix Zwayer entschied in wichtigen und brenzligen Situationen zwei Mal richtig. Bei beiden Elfmeterentscheidungen lag der Unparteiische mit seinem Schiedsrichtergespann im Soll. Doch adäquat der Folgeentscheidung des zweiten Strafstoßes hätte Zwayer in der 17. Spielminute schon einmal einen Feldverweis vollziehen müssen.

Nach der Flanke von Jefferson Farfan wurde der vor dem Gladbacher Tor freistehende Kevin Prince Boateng von Außenverteidiger Julian Korb zu Boden gerissen. Der Referee entschied, vollkommen zu Recht, auf Elfmeter.

Doch das aktuelle Regelwerk des Fußballs besagt, dass diese Situation zeitgleich eine Rote Karte nach sich zieht. In Regel 12 der Fifa – Statuten steht, dass jene Aktion als eine Vereitelung einer klaren Torchance angesehen werden muss und somit einen Feldverweis nach sich zieht. Es spielt hierbei keine Rolle, wie hart das Foul war. Fest steht, dass Julian Korb seinem Gegenspieler, Kevin Prince Boateng, welcher frei vor dem Tor agierte, eine klare Torchance nahm, und daher die Rote Karte hätte sehen müssen.

Doch das Fazit zu Schiedsrichter Felix Zwayer bleibt bestehen, ein solider und souveräner Auftritt, der durch diese falsche Beurteilung der Situation nur etwas getrübt wird.

Autor: Tom Wolny