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Deniz Aytekin mit zwei Fehlern

Datum: 26.04.2014         

32. Bundesligaspieltag: VFL Wolfsburg – SC Freiburg

Der VFL Wolfsburg mischt im Rennen um die Champions League Qualifikation weiter kräftig mit. Doch am 32. Spieltag musste der Verein aus der Autostadt einen kleinen Dämpfer gegen tapfer kämpfende Breisgauer hinnehmen. Ein Spiel, welches in der zweiten Halbzeit mit vielen Höhepunkten glänzte, endete 2:2 Unentschieden.

Berauschender zweiter Durchgang

Die Partie in der Autostadt begann mit einem Paukeschlage. Nach einem klaren Foul der Freiburger gab es früh im Spiel die Gelbe Karte für Krmas. Den fälligen Freistoß trat Rodriquez gefährlich vor das Tor der Breisgauer. Im Strafraum konnte dort Ivan Perisic den Ball per Kopf zur 1:0 Führung vollenden (3.).

Der VFL spielte im weiteren Spielverlauf klasse auf. Mit einem hohen Pressing und spielerische Klasse zwang man den Gast aus Freiburg in die Defensive.

Doch die Mannschaft von Dieter Hecking versäumte es aus den sich bietenden Räumen und Tormöglichkeiten Tore zu erzielen.

Mit Anbruch der zweiten Hälfte der ersten 45 Minuten kamen die Gäste besser ins Spiel, verschoben die Defensive mehr in Richtung Wölfetor und agierten nun auf Augenhöhe, verpassten es jedoch Tore zu erzielen.

Im zweiten Durchgang erwischten die Breisgauer wieder den besseren Start. Die Wölfe zeigten sich zu passiv und ließen die Gäste kommen. Freiburg begeisterte nun mit hohem Ballbesitz und spielerischer Klasse.

Unter Mithilfe von Max Grün, dem Torhüter des VFL, gelang dem SC der verdiente Ausgleich. Der Flachschuss von Mehmedi rutschte dem Keeper unter der Hand ins lange Eck ins Tor (61.).

Zum Unmut der Breisgauer hielt dieser Ausgleich nur knappe 10 Minuten. In der 70. Spielminute sorgte erneut Ivan Perisic für die Führung, in dem er den Ball im Strafraum nach einer Hereingabe über die Linie drückte.

In der Schlussphase wurde es noch einmal turbulent. Chance um Chance ereignete sich auf beiden Seiten. Es dauert jedoch bis zur 83. Spielminute bis der Ball den Weg in Tor fand.

Es war der eingewechselte Terrazzino, welcher Träsch im Laufduell abschüttelte und zum 2:2 Endstand einschob.

Versäumnis zweier Regelwidrigkeiten

Die knapp 29000 Zuschauer in der Volkswagen – Arena von Wolfsburg sahen ein hochklassiges Spiel mit einem freien Schlagabtausch.

Doch leider könnte der Unparteiische Deniz Aytekin nicht der hohen Qualität des Spiels 90 Minuten lang folgen.

Er agierte zwar größtenteils sicher, souverän und hatte die Partie stets im Griff. Nur leider unterliefen ihm zwei klare Fehler, welche ihm eine schlechtere Bewertung einbringen.

Im ersten Durchgang versäumte es der Referee aus Oberasbach, Kerk für sein absichtliches Handspiel mit Gelb zu verwarnen (35.). Wie auch im zweiten Durchgang als er das taktisches Foul von Darida an Maximilian Arnold gänzlich ungeahndet ließ (59.).

In beiden Fällen ahndete Aytekin klare Vergehen nicht und muss damit mit einer Kritik seiner Leistung umgehen können.

Autor: Tom Wolny