Kategorie-Archiv: Champions League

Schwacher Schiedsrichterauftritt

Datum: 01.10.2014         

Champions League Gruppenphase: Bayer 04 Leverkusen – Benfica Lissabon

Bayer 04 Leverkusen meldet sich nach einer engagierten Vorstellung gegen schwache Portugiesen zurück in der Gruppe C der Champions League. Ein hochüberlegener erste Durchgang gegen defensive überforderte Gäste bringt den ersehnten Erfolg.

Überlegenheit bringt verdienten Erfolg

Die Werkself startete engagiert und zielsicher. Das Team von Roger Schmidt drängte den Gast aus Lissabon tief in die eigene Hälfte und kam so in den ersten 20 Minuten zu folgerichtigen Chancen.

Doch Son (5.), Bellarabi (12.) und Bender (14.) vergaben die sich bietenden Chancen. Hingegen blieben die Gäste offensiv weiterhin schwach und unauffällig, sortierten sich Defensiv jedoch besser.

In der 25. Spielminute war es ein grober Fehler des Schlussmannes der Portugiesen, welcher die Führung der Leverkusener einleitete. Einen Flachschuss von Son konnte der Schlussmann nicht sicher halten, den Nachschuss spitzelte Kießling nach schneller Reaktion vorbei ins Tor zur 1:0 Führung.

Bayer ruhte sich auf der Führung keineswegs aus und blieb weiterhin am Drücker. Die Gäste zeigten sich in der Offensive schwach und in der Defensive sehr anfällig.

Somit dauerte es nicht lang, bis die Hausherren ihre Führung ausbauen konnten. In der 34. Spielminute kombinierten sich Bender und Bellarabi über den rechten Flügel. Der Rückpass fand in Son seinen Abnehmer im Zentrum, welcher das 2:0 eiskalt einnetzte.

Im zweiten Durchgang stellte sich der Gast aus Lissabon etwas um und rückte mehr und mehr aus der passiven Defensivhaltung heraus in die Hälfte der Leverkusener.

Die Jesus – Elf begann sich nun zu wehren. Mit dem ersten wirklichen und auch gelungenen Angriff kamen die Portugiesen zum Anschlusstreffer. In der 61. Spielminute war es Salvio, der nach einem Zuspiel von Perez zum 1:2 einschob.

Bayer war im direkten Gegenzug jedoch in der Lage sofort zu antworten und den alten Zwei – Tore – Vorsprung wiederherzustellen.

Als Kießling bei einem Dribbling im Strafraum zu Fall gebracht wurde, entschied der Unparteiische auf Elfmeter – Calhanoglu verwandelte sicher (64.).

Mit diesem Treffer nahmen die Hausherren den Gästen jegliche Hoffnung und so den Wind aus den Segeln. Die Rheinländer rückten nun in eine kompakte und sichere Ordnung, so dass man den Gegner kaum zur Entfaltung kommen ließ.

In der Schlussphase gelang es der Elf von Roger Schmidt das Tempo aus dem Spiel zu nehmen und so den Sieg sicher über die Zeit zu bringen, ohne noch ein unnötiges Gegentor zu kassieren.

Schwacher Schiedsrichterauftritt

Schiedsrichter Martin Atkinson aus England erwischte keinen guten Tag. Der Brite wirkte zu keiner Zeit wirklich souverän und hatte so große Probleme das Spiel unter Kontrolle zu bringen. Zu dem schaffte er es nicht, dem Spiel eine notwendige Ruhe beizubringen.

Des Weiteren unterlief dem Unparteiischen in der 64. Spielminute ein wohl spielentscheidender Fehler.

Als Kießling vor dem 3:1 in den Strafraum der Portugiesen eindrang und dort regelgerecht von Jardel gestellt wurde und dieser den Zweikampf mit legalen Mitteln gewann, entschied der Referee auf Foulspiel und Elfmeter – Fehlentscheidung!

Mit dieser Entscheidung lenkte der Schiedsrichter aus England die Partie in eine für Bayer Leverkusen komfortable Richtung und beeinflusste so das Spiel mit seiner Leistung entscheidend.

Autor: Tom Wolny

Entscheidender Fehler

Datum: 17.09.2014         

Champions League Gruppenphase: FC Chelsea London – FC Schalke 04

Dank einer geschlossenen und intakten Mannschaftsleistung gelingt es dem FC Schalke 04 einen wichtigen Punkt aus London zum Auftakt in die neue Champions League Saison zu entführen. Trotz eines klaren Chancenplus auf Seiten der Gastgeber sichert Torjäger Huntelaar mit seinem Ausgleichstor den Punkt.

Wichtiger Punktgewinn

Die Gastgeber kamen mit viel Tempo und Elan aus der Kabine und setzten die Gäste aus Gelsenkirchen schon früh unter Druck. Hingegen der FC Schalke 04 war auf die Sicherheit und Staffelung der eigenen Defensive bedacht.

Dennoch gingen die Blues früh in diesem Spiel in Führung. Bereits in der 10. Spielminute war es Cesc Fabregas, welcher nach einem tollen Doppelpass mit Eden Hazard frei vor Schalkes Schlussmann, Ralf Fährmann, nur noch einzuschieben brauchte.

In den Folgeminuten war es den „Knappen“ anzumerken, dass sie den frühen Rückstand zunächst verdauen mussten. So war es der FC Chelsea, welcher immer wieder, insbesondere über die linke Angriffsseite und Hazard, gefährlich in den Strafraum von Fährmann eindrang.

Die Initialzündung gab Schalkes Sam, welcher mit einem Distanzschuss den Rückhalt der Blues das erste Mal prüfte. In der Folge dessen kamen die Gäste besser ins Spiel, weil der Gastgeber schlechter verteidigte und so mehr Räume zum Spielen gewährte.

Im weiteren Verlauf der ersten 45 Minuten fanden die Londoner eher sporadisch den Weg nach vorn, blieben aber weiterhin extrem gefährlich. Auf Seiten der Schalker waren es Draxler und Boateng, welche gute Chancen auf den Ausgleich nur denkbar knapp vergaben.

Zurück aus den Kabinen zeigten sich die Hausherren erneut sehr dominant. In der 49. Und 60. Spielminute war es Didier Drogba, welcher es mit seinen guten Möglichkeiten verpasste, das Ergebnis zu erhöhen und so das Spiel bereits in eine entscheidende Richtung zu lenken.

Dieser schlechte Umgang mit Chancen sollte sich nur wenige Augenblicke später rächen. Nach Huntelaars Balleroberung in der eigenen Hälfte und der Kombination mit Draxler war der Niederländer plötzlich in gefährlicher Schussposition vor dem Tor der Blues.

Diese Position nutzte der Top Torjäger der Gelsenkirchener und egalisierte mit seinem platzierten Schuss die Führung der Gastgeber (62.).

Nach einigen Minuten der Sammlung und neuer Konzentration durch die Blues, setzten diese zu einer Schlussoffensive an.

Doch in den verbleibenden 20 Minuten kämpften die Schalker aufopferungsvoll und hatten zu dem etwas Glück, dass die Londoner ihre Chancen durch Remy (76.), Hazard (83.) und Terry (90.) nicht nutzten.  So blieb es bei dem zufriedenstellenden Unentschieden zwischen dem FC Chelsea und Schalke 04.

Entscheidender Fehler

Eigentlich gibt es nicht viel an der Leistung des Unparteiischen aus Kroatien auszusetzen. Schiedsrichter Ivan Bebek hatte diese gesamt sehr faire Begegnung zu jeder Zeit im Griff und befand sich stets auf der Höhe des Geschehens.

Doch ein spielbeeinflussender und grober Fehler unterlief dem Referee aus Kroatien. Vor dem Führungstor des FC Chelsea übersah der Unparteiische jedoch das klare Foulspiel vom Torschützen Fabregas an Meyer, welcher dadurch den Ballverlust praktizierte und so das Gegentor einleitete.

Alles in allem bleibt aber eine solide und unaufgeregte Schiedsrichterleistung von Ivan Bebek festzuhalten.

Autor: Tom Wolny

Björn Kuipers mit herrausragender Leistung

Datum: 24.05.2014

Champions League Finale: Real Madrid – Atletico Madrid

Für Real Madrid wird im ausverkauften “Estadio Da Luz” ein Traum wahr: den Königlichen gelingt in letzter Sekunde der Ausgleich in der regulären Spielzeit. In der Verlängerung schaffen es die Madrilenen den städtischen Rivalen noch mit 4:1 zu besiegen, um sich so den zehnten Titel – La Decima – zu sichern.

Aufopferungsvolles Altletico

Die Partie zeigte von Beginn an, was die Mehrheit erwartet hatte. Real besaß den Großteil an Ballbesitz und Atletico bestach durch hohe Laufarbeit und eine tolle taktische Einstellung.

Doch auch die Defensive der Königlichen, um Sergio Ramos, ließ keine Fehler zu und stand sattelfest.

Bereits nach einer knappen halben Stunde fiel das erste Tor. Zum Staunen aller Zuschauer jubelten nicht die Königlichen, sondern die Rojiblancos.

Nach einer Flanke von Juanfran in den Strafraum der Köngilichen setzte sich Godin im Kopfballduell gegen Sami Khedira durch und nutzte so den Stellungsfehler von Casillas im Tor der Madrilenen zur 1:0 Führung (36.).

In der Folgezeit gelang es den Königlichen jedoch nicht gefährlich vor das Tor von Courtois zu kommen. Dafür wurde es in der eigenen Defensive noch eimal eng.

Doch Adrian nutzte die gute Kopfballmöglichkeit nicht. Somit ging es mit einer knappen 1:0 Führung Atleticos in die Halbzeit.

Auch in der Anfangsphase der zweiten 45 Minuten änderte sich nichts an der Ideenlosigkeit der Königlichen. Einzig und allein über Standarts konnten die Weltstars nun etwas Gefahr versprühen.

Mehr und mehr wurde Real deutlich, was auf dem Spiel zu stehen schien. Dies machte sich im weiteren Spielverlauf deutlich.

Zum Entsetzten aller Real Madrid – Fans dauerte es bis zur Nachspielzeit der regulären 90 Minuten, ehe Sergio Ramos mit seinem Kopfballtor seine Mannschaft in die Verlängerung köpfte (90. + 3).

In der Verlängerung zeigte sich, das Real Madrid den größeren Willen aufbringen konnte. Nach einem sehenswerten Antritt und dem anschließenden Dribbling von Di Maria köpfte Bale seine Mannen mit 2:1 in Führung (110.).

Dieses Tor brachte die Entscheidung in diesem hart umkämpften und guten Finale. In den weiteren Minuten gelang es den Königlichen das Ergebnis noch auf ein 4:1 (Marcelo/Ronaldo) in die Höhe zu treiben, doch dies war der Erschöpfung und Enttäuschung der Rojiblancos geschuldet.

Herrausragende Schiedsrichterleistung

In diesem so wichtigen und hart umkämpften Finale der UEFA Champions League glänzten nicht nur die 22 Akteure beider Mannschaften, die auf dem Rasen um die begehrte Trophäe kämpften.

Aufgrund der herrausragenden und tollen Leistung von Björn Kuipers war es dem Spiel möglich bis zum Schlusspfiff eine wirklich hohe Qualität zu halten.

Der Unparteiische aus den Niederlanden hatte zu jedem Zeitpunkt das Geschehen im Griff und bewies mit viel Fingerspitzengefühl und Augenmaß, dass er einer der Besten seines Faches ist.

Durch die Leistung des Schiedsrichters war es so der Partie möglich, einen ständigen wie auch hohen Spielfluss zu gewährleisten und den Zuschauern ein würdiges Finale in Lissabon zu präsentieren.

Autor: Tom Wolny

Pedro Proenca mit großen Problemen

Datum: 29.04.2014        

Champions League Halbfinale: FC Bayern München – Real Madrid

In dieser Partie lagen Trauer und Hoffnung, wie so oft, eng bei einander. Die Königlichen aus Madrid nahmen dem FC Bayern München die Möglichkeit der historischen Titelverteidigung in der UEFA Champions League. Mit einer herben Niederlage verabschieden sich die Münchner damit aus dem internationalen Geschäft der aktuellen Saison.

Frühes Ende des Finaltraums

Von Beginn an merkte der Zuschauer, dass die „Kurzpass – Maschinerie“ des FC Bayern München an diesem Abend ins Stocken geraten könnte. Im Gegensatz zum Hinspiel, in dem Real Madrid sehr defensiv und tief agierte, zeigten diese ein komplett verändertes Gesicht.

Die Spanier agierten deutlich höher und setzten somit den Rekordmeister früh unter Druck, um dessen gewohntes Kurzpassspiel zu unterbinden.

Bereits nach 16 Minuten war es Sergio Ramos, der die Königlichen nach einem Eckball von Luca Modric in Front brachte.

Die Münchner zeigten sich an diesem Abend äußerst anfällig bei ruhenden Bällen. Keine vier Minuten später schlug der Ball erneut im Tor von Manuel Neuer ein. Sergio Ramos köpfte Kugel, welche Pepe nach einem Di Maria – Freistoß verlängerte, unhaltbar zum 2:0 ein (20.).

Mit dem 2:0 veränderten die Madrilenen ihr Spiel etwas, in dem sie sich wieder weiter zurückzogen. Dadurch konnte der Deutsche Meister zwar Feldvorteile verbuchen, aber biss sich an der starken Defensive der Gäste die Zähne aus.

Nun über Konter agierend machte Real alles richtig. Nach einem zu kurz geratenen Abspiel von Ribery schalteten die Spanier blitzschnell um und spielten den einschussbereiten Cristiano Ronaldo völlig frei. Der Weltfußballer lies sich diese Chance natürlich nicht nehmen und vollendete in er 34. Spielminute zum 3:0.

Mit dem Seitenwechsel bot sich den Zuschauern in der Münchner Allianz – Arena ein kaum verändertes Bild. Die Defensive der Gäste stand herausragend sicher und dem FC Bayern fehlten die Mittel, um diese sattelfeste Verteidigung zu durchbrechen.

So lief das Spiel allmählich vor sich hin, ohne, dass sich große Höhepunkte zeigten. In der Schlussphase dieser Halbfinalbegegnung schien die Luft raus zu sein.

Den Schlusspunkt in dieser beeindruckenden Vorstellung der Madrilenen setzte einmal mehr Cristiano Ronaldo, welcher in der 90. Spielminute einen Freistoß, knapp 18 Meter vor dem Gehäuse Manuel Neuers, unter der Mauer durch zum 4:0 Endstand versenkte.

Große Probleme

In dieser hochklassigen Champions League Partie zwischen dem FC Bayern München und Real Madrid zeigte sich der Unparteiische Pedro Proenca aus Portugal leider nicht auf dem Niveau, welches für solch ein Spiel notwendig gewesen wäre.

Proenca leistete sich mehrere grobe Fehler, die seine Schiedsrichterleistung an diesem Abend deutlich schmälern.

Gleich drei Mal an diesem Abend entschied der Referee aus Portugal falsch und ahndete klare Regelverstöße falsch.

Zum einen hätte der Schiedsrichter bereits in der 17. Spielminute das Foul von Bayerns Dante an Ronaldo mit einer roten Karte ahnden müssen.

Zum anderen übersah er die klare Tätlichkeit von Franck Ribery in der 43. Minute, als dieser Reals Carvajal eine Ohrfeige verpasste.

Den Schlusspunkt unter eine enttäuschende Leistung setzte er mit der völlig überzogenen und zu harten Entscheidung Xabi Alonso nach seinem Foul, rund 20 Meter vor dem eigenen Tor, die Gelbe Karte zu zeigen und ihn damit vom Finale auszuschließen (2. Gelbe Karte in diesem Turnier).

In dieser Situation muss man von einem Schiedsrichter, der ein Champions – League – Halbfinale leitet, deutlich mehr Fingerspitzengefühl erwarten.

Autor: Tom Wolny

Jonas Eriksson als souveräner Mittler

Datum: 22.04.2014         

Champions League Halbfinale: Atletico Madrid – FC Chelsea London

In einem höhepunktarmen Halbfinale der Champions League Saison 2013/14 erspielen sich die Blues aus London ein vielversprechendes 0:0 in Madrid. Die Gastgeber hatten zwar, wie erwartet, mehr Spielanteile, wussten diese jedoch aufgrund eigener Ideenlosigkeit gegen Chelseas starke Defensive nicht in Tore umzuwandeln.

Defensive als Erfolgsgarant?

Mit dem Anpfiff stellte der FC Chelsea London die Weichen auf Verteidigung. In einem sehr defensiven 4 – 5 – 1 System verfolgte man auswärts nur das Ziel der Stabilität in der Defensive gespickt mit einigen vorsichtigen Kontern.

Somit entwickelte sich in den ersten 20 Minuten dieser Begegnung ein Spiel, welches jegliche Höhepunkte vermissen lies. Einziger Aufreger in der Anfangsphase war die schwere Verletzung von Petr Cech, welcher nach einem Abwehrversuch ausgewechselt werden musste.

Der erste Durchgang zeigte im weiteren Verlauf keine Veränderungen auf dem Rasen. Die Blues verbauten erfolgreich ihr Tor mit zwei massiven Abwehrriegeln, gegen die Madrid, welches eine starke Überhand an Ballbesitz aufwies, kein Mittel zur Durchdringung fand.

Leider änderte sich das Bild auch in Durchgang zwei nicht. Fast schon verblüffend war der erste Torschuss der Engländer durch Frank Lampard, welcher den Ball jedoch zu unplatziert auf Courtois, im Tor der Gastgeber, zirkelte (47.).

Desweiteren blieb der zweite dem ersten Durchgang viel zu ähnlich. Atletico Madrid fand nicht wirklich ein Mittel, um die starke Arbeit der Londoner gegen den Ball zu durchbrechen.

Immer wieder versuchten es die Madrilenen mit Schüssen aus der Distanz oder schlugen Flanken aus dem Halbfeld, welche jedoch keinen Abnehmer fanden.

Die Schlussphase der Partie zog sich etwas in die Länge. Dafür zuständig waren zum Leid der Zuschauer nur keine Höhepunkte vor den Toren beider Teams.

Ganz im Gegenteil, immer wieder gab es aufgrund überharten Einsteigens auf beiden Seiten, Rudelbildung und dem zu Folge länger dauernde Gespräche zwischen den Spielern und dem ersten Offiziellen.

Unter dem Strich bleibt festzuhalten, dass Madrid vor heimischem Publikum keine Mittel fand, um die engmaschige Defensive Chelseas zu durchbrechen, um so  ein wichtiges Heimtor zu erzielen. Damit geht das Defensivtaktieren in London in die zweite Runde.

Partie sicher im Griff

In einem Spiel, welches kaum Höhepunkte für den Zuschauer bereithielt, stach besonders ein Mann hervor.

Schiedsrichter Jonas Eriksson leitete ein Spiel, welches wenig Dramatik und Unterhaltung bot, sehr souverän und übergenau.

Oft schon zu kleinlich und pedantisch agierte der Referee aus Schweden in dieser, vor allem in der Schlussphase, schwierigen Partie.

Doch diese Handlungsweise sei in diesem Spiel nicht als negativ aufzufassen, sondern unterstrich in der Handhabung einiger schwieriger und provokativer Situationen, die hohe Qualität des Unparteiischen an diesem Tag.

Alles in allem bot der Schiedsrichter aus Schweden an diesem Tag die beste und lobenswerteste Leistung in diesem Champions League Halbfinale.

Autor: Tom Wolny

Übersehen von spielentscheidenden Szenen?

Datum: 08.04.2014       

Champions League Viertelfinale: Borussia Dortmund – Real Madrid

In einem hochklassigen und mitreisenden Champions League Spiel verpasst es die Borussia aus Dortmund sich für diese herausragende Leistung entscheidend zu belohnen und scheidet nur denkbar knapp aus der aktuellen Spielrunde aus.

Weidenfeller sorgt für die Initialzündung

Von Beginn an ließ der BVB erahnen, was an diesem Abend ihrerseits passieren sollte. Die Hausherren versuchten früh zu attackieren und so den Spielaufbau der Gäste schnellst möglich zu stören.

Real hingegen agierte die ersten Minuten eben so konzentriert und abgeklärt und passte sich dem frühen Pressing der Dortmunder an, in dem man sehr defensiv stand.

In der 16. Spielminute verstummte das komplette Stadion als die Defensiv – Taktik der Madrilenen aufzugehen erschien. Nach einer Flanke von Coentrao spielte Lukasz Piszczek den Ball im Strafraum mit der Hand – Elfmeter. Doch Roman Weidenfeller parierte diesen Strafstoß von Di Maria und der BVB fand zu einem Spiel, welches seines Gleichen sucht.

Die Dortmunder begannen nun noch früher zu attackieren und setzten die spanischen Gäste mit einem solch enormen Pressing unter Druck, dass diese damit nicht zu recht kamen.

Bereits in der 19. Spielminute vergab Henrikh Mkhitaryan nach toller Vorarbeit von Lewandowski und Reus eine fast schon hundertprozentige Chance zur frühen Führung.

Doch nur wenige Minuten später wurde das Spiel der Borussia belohnt als Reals Verteidiger Pepe nach einem langen Ball der Dortmunder patzte und Reus Casillas ausspielte und zur 1:0 Führung einschob (24.).

Die Gastgeber spielten sich weiter in einen Rausch, der gegen passive und zweikampfschwache Madrilenen unerklärlich schien. In der 32. Minute parierte Casillas einen Kopfball von Mats Hummels, ehe er in der 37. Spielminute das zweite Mal hinter sich greifen musste.

Nach einem Fehler im Aufbauspiel Reals schaltete Marco Reus schnell um und spielte Robert Lewandowski frei, welcher den Ball gekonnt ins lange Eck zur 2:0 Pausenführung schlenzte.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Gäste aus der spanischen Hauptstadt besser ins Spiel und agierten nun selbst in der Offensive. Zweimal Gareth Bale (49./59.), gegen den Weidenfeller toll reagierte und Benzema (64.), der im letzten Moment noch von Hummels gestoppt werden konnte, vergaben gute Chancen auf den Anschlusstreffer.

Dieses Aufbäumen der Spanier hielt nicht lange an und der BVB kam stark zurück ins Spiel und erspielte sich Chance um Chance, die zum Leid der Dortmunder zum Teil kläglich vergeben wurden. Mit einem Dreierpack an sehr guten Möglichkeiten vergaben die Borussen einen weiteren Treffer, um das Hinspielergebnis zu egalisieren.

Zweimal Henrikh Mkhitaryan (65./68.) und einmal Kevin Großkreutz (70.) verpassten es die größte Druckphase der eigenen Mannschaft im zweiten Durchgang zu belohnen.

Im Anschluss an diese Chancen zeigten sich die Folgen des hohen Aufwandes der Dortmunder. In der Schlussphase mussten die Hausherren, geschuldet dieser enormen Energieleistung ihr Tempo etwas zurückschrauben, was Real natürlich entgegen kam.

Immer wieder blieben die Madrilenen in dieser letzten Phase des Spiels gefährlich über Konter, ohne das der BVB auf der anderen Seite noch einmal wirklich gefährlich werden konnte.

So scheidet ein herausragend spielender BVB im Rückspiel gegen Real Madrid aus der Champions – League – Saison 2013/14 nur denkbar knapp aus.

Übersehen von spielentscheidenden Szenen?

Schiedsrichter Damir Skomina aus Slowenien zeigte alles in allem eine solide Leistung. Nur leider lag er in eventuellen spielentscheidenden Szenen nur einmal richtig, jedoch hingegen zweimal falsch.

In der Anfangsphase war es hart, aber richtig als der Unparteiische auf Strafstoß gegen Borussia Dortmund entschied. Auch wenn sich Lukasz Piszczek bei der Flanke von Fabio Coentrao wegdreht und seinen rechten Arm hinter dem Rücken angelegt hat, vergrößert er mit seinem linken Arm seine Körperfläche und blockt somit den Ball im Strafraum.

Bei dieser Aktion lag der Referee richtig, doch beim deutlichen Ellenbogencheck von Sergio Ramos gegen Robert Lewandowski in der 27. Spielminute, als er perfekt auf der Höhe des Geschehens stand, ahndete er diese Situation nicht dem Regelwerk entsprechend. Hierbei er auf eine Tätlichkeit und die rote Karte für Reals Verteidiger entscheiden müssen.

Zu dem ahndete er das Foul vom schon gelb – vorbelasteten Xabi Alonso im zweiten Durchgang nicht, als dieser aus taktischen Mkhitaryan auf Höhe der Mittellinie foulte.

Mit zwei groben Patzern in der Leitung des Spiels, wahrte der Unparteiische nicht die hohe Qualität die dieses Spiel verdient gehabt hätte.

Autor: Tom Wolny

Carlos Velasco Carballo – Unterschiedliches Strafmaß

Datum: 01.04.2014         

Champions League Viertelfinale: Manchester United – FC Bayern München

Der FC Bayern kommt im Champions League Hinspiel in Manchester nicht über ein 1:1 Unentschieden hinaus, hat jedoch weiterhin gute Karten auf das Weiterkommen. Im Gegensatz dazu hat das wankenden United mit englischen Tugenden eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass sie immer noch zu den Besten der Welt gehören.

Packender Kampf

Eindrucksvoll zeigten die Münchner von Beginn an, wer im englischen „Theater of Dreams“ die Hauptrolle spielen sollte. Die Bayern gestalteten mit dem Anpfiff eine einseitige Partie und suchten immer wieder den Zug zum Tor.

Das Problem der Münchner entstand daraus, dass die Engländer tief in ihrer eigenen Hälfte Beton anrührten und ihr eigenes Offensivspiel völlig in den Hintergrund rückten.

Die deutliche Überhand im Ballbesitz und die besseren Zweikampfwerte sprachen eine eindeutige Sprache, doch die Gäste aus Deutschland musste sich bei aller Überhand an Spielanteilen, die fehlende Zielstrebigkeit vorwerfen lassen – aus 78 Prozent Ballbesitz konnte kein Kapital geschlagen werden.

Hinzu kam, dass Manchester mit dem eigenen Kick and Rush sich über Konter verstanden trotzdem in der Offensiv sporadisch zu erscheinen. In der 40. Spielminute hatte Welbeck die beste Chance der Partie, als er nach einem Patzer in der Hintermannschaft des FCB allein auf Neuer zu lief.

Dieser blieb jedoch lange stehen und machte es dem Angreifer so schwer sich für eine Möglichkeit des Abschlusses zu entscheiden und scheiterte letztendlich mit einem Lupfer am Torhüter der Bayern.

Der zweite Durchgang begann ähnlich den ersten 45 Minuten. Die Münchner dominerten das Spiel und blieben aber in der Offensive weiterhin zu harmlos und ließen eine echte Durchschlagskraft vermissen.

In der 58. Spielminute wurde diese Spielanlage der Gäste bestraft, als Verteidiger Nemanja Vidic einen Eckball von Rooney sehenswert per Kopf zur 1:0 Führung verwertete.

Mit der folgenden Hereinnahme von Mandzukic für Müller brachte Guardiola einen echten Stürmer ins Sturmzentrum.

Dieser Schachzug sollte sich nur wenige Minuten später bezahlt machen, als jeder Mandzukic eine Flanke von Rafinha mit dem Kopf auf Schweinsteiger ablegte, welcher den Ball technisch höchstanspruchsvoll im Tor von De Gea per Dropkick unterbrachte und die Führung der Gastgeber egalisierte (63.).

Der weitere Spielverlauf zeigte sich in folgender Form, dass dieses Spiel bis zum Schlusspfiff spannend blieb, da die Münchner auf ein weiteres Tor drängten und Manchester immer wieder über lange Bälle und Konter gefährlich blieb.

Doch auf Seiten der Gäste fehlte das notwendige Glück im Abschluss und Manchester konnte über ihre Spielanlage nicht wirklich zum Abschluss kommen, so blieb es beim Unentschieden nach 90 kraftraubenden Minuten.

Unterschiedliches Strafmaß

Der deutsche Rekordmeister hält mit diesem Auswärtspunkt alle Trümpfe in der eigenen Hand und kann am 09.04. im Rückspiel vor heimischem Publikum den Einzug ins Halbfinale der diesjährigen Champions League perfekt machen.

Einziges Nebengeräusch an diesem Tag war der Platzverweis von Bastian Schweinsteiger, welcher so im Rückspiel fehlen wird.

In dieser Situation legte der sonst mit guter Ausstrahlung agierende Unparteiische Carlos Velasco Carballo eine Entscheidung an den Tag, die mit seinen sonstigen Entscheidungen korrelierte.

Zwar war diese Entscheidung in dieser Situation auf Gelb – Rot zu entscheiden durchaus richtig, doch hätte er zuvor bei vielen anderen Aktionen ein ähnliches Strafmaß an den Tag legen müssen.

So hätte auch Valencia in der 73. Spielminute die Gelb  – Rote – Karte sehen müssen. Diese blieb jedoch aus.

Fest zu halten bleibt, dass der Unparteiische aus Spanien zwar mit einer guten Ausstrahlung die Partie leitete, jedoch erhebliche Mängel im Strafmaß aufwies und so eine gute Bewertung seiner Leistung zerstörte.

Autor: Tom Wolny

Sergey Kasarev enthält Real Madrid Elfmeter vor

Datum: 18.03.2014
Champions League Achtelfinale: Real Madrid – FC Schalke 04

Auch im Rückspiel gegen das Millionen – Starensemble bekam der FC Schalke 04 deutlich seine Grenzen aufgezeigt. Die Keller – Elf ging mit einer sehr jungen Mannschaft auch gegen eine komplett neuformierte Madrilenen – Elf im Spanischen Santiago Bernabeau mit 1:3 unter.

Pausenremis kann nicht gesichert werden

Der Hausherr begann sofort den Ball gekonnt laufen zulassen und war so bemüht Lücken in die dich gestaffelte Defensive der Königsblauen zu reißen. Doch mit großer Leidenschaft und hohem läuferischem Aufwand gelang des den Gästen die Räume immer wieder zu schließen.

Auch wenn es den Schalkern in der Anfangsphase gelang in der Offensive vereinzelt Akzente zu setzen, nahm der Druck auf Seiten der Gastgeber sichtlich zu.

Der Hochgeschwindigkeitsfußball der Madrid – Offensive konnte nach knapp 15 Minuten die erste tolle Aktion verbuchen und gleich die 1:0 Führung feiern. Morata bediente Bale welcher im Strafraum quer auf Ronaldo spielte, welcher den Ball sicher und platziert aus fünf Metern in die Maschen drückte (21.).

In der Folgezeit verpasste es Real mehrmals die Führung auszubauen und musste hingegen in der 31. Spielminute den Ausgleich hinnehmen. Tim Hoogland überbrückte mit seinem Dribbling das Mittelfeld und schloss aufgrund fehlender Alternativen ab. Sergio Ramos fälschte den Schuss unhaltbar ins linke untere Toreck ab.

Dies gab dem S04 Rückenwind. In der Schlussphase der ersten Halbzeit entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem die Gäste aus Gelsenkirchen gut mithielten.

Aufgrund mangelnder Chancenverwertung auf beiden Seiten ging es mit einem 1:1 Unentschieden in die Pause.

Mit Wiederanpfiff ereignete sich weiterhin eine unterhaltsame Partie, allerdings mit deutlichen Vorteilen für die Gastgeber.

Selbst mit dosierter Angriffsbemühung gelang es den Madrilenen den Gast aus Deutschland immer wieder in Bedrängnis zu bringen. Einzig und allein Ralf Fährmann hielt mit seinen Glanzparaden (51./55.) seine Mannschaft am Leben.

Gerade in einer Phase als es den Knappen gelang sich aus der festen Umklammerung der Gastgeber zu entfesseln, schlug Real doppelt zu. Cristiano Ronaldo dribbelte mit beeindruckendem Tempo durchs Mittelfeld an die Strafraumgrenze und schloss energisch zur 2:1 Führung ins kurze Eck ab (74.).

Nur eine Minute später rettet zunächst Fährmann blitzschnell gegen Morata. Den Nachschuss knallte Ronaldo gegen die Latte und letztendlich konnte Gareth Bale den zurückspringenden Ball im Tor vollenden (75.).

In der Schlussviertelstunde der Begegnung konnte sich der S04 glücklich schätzen, dass Ronaldo das Ergebnis in der 83. Spielminute noch in die Höhe trieb.

Eine Fehlentscheidung

Der Schiedsrichter der Partie Sergey Karasev wurde im gesamten Spiel nur wenig geprüft und handelte sonst sehr souverän und sicher.

Über den gesamten Spielverlauf agierte der Unparteiische aus Russland abgeklärt und unaufgeregt. Er bewerte nahe zu alle persönlichen Strafen und Fouls richtig.

Nur eine Aktion schlägt sich in der Bewertung seiner Leistung nieder. In der 53. Spielminute ahndete der Referee das Einsteigen von Kapitän der Schalker, Benedikt Höwedes, gegen Reals Morata im Strafraum nicht. Deutlich zu sehen jedoch, das der Schalker Verteidiger den Angreifer klar am regelwidrig am Weiterspielen hindert und somit ein Foul begeht.

Abschließend bleibt festzuhalten, dass die Leistung des Unparteiischen durch diese Fehlentscheidung stark in der Bewertung fällt und somit nur eine ausreichende Note vergeben werden kann.

Autor: Tom Wolny

Fehlentscheidung Zweikampf Lewandowski/Mertesacker (92. Spielminute)

Datum: 06.11.2013
Champions League Spiel: Borussia Dortmund gegen FC Arsenal London

Viele Zeichen deuteten vor dem Spiel auf ein wahres Spitzenspiel, nicht nur in der Gruppe, hin. Der Tabellenführer der englischen Premiere League zu Gast beim spielstarken zweitplatzierten der Bundesliga – Borussia Dortmund gegen die „Gunners“ aus London. Doch aus einem vielversprechenden Offensivspektakel entwickelte sich, über weite Strecken des Spiels, ein von Taktik geprägtes Kunststück. Sodass es für den Zuschauer an Anschaulichkeit verlor.

Taktische Meisterleistung

Wie schon angesprochen konnte das Spiel das im Vorfeld versprochene hohe Niveau, zu mindestens in Sachen Anschaulichkeit, leider nicht bestätigen. Der erste Durchgang war geprägt von großartiger und eiserner Disziplin, sowie einem hohen taktischen Niveau. In Folge dessen waren Chancen auf beiden Seiten Mangelware.
Die einzig erwähnenswerte Aktion erspielten sich die Borussen aus Dortmund.

Ein sehenswerter Spielzug am rechten Flügel spielte Henrikh Mkhitaryan wunderbar frei. Der Offensivakteuer des BVB zog ungehindert von halb – rechts in Richtung Wojciech Szczesny. Doch der Armenier schloss zu hektisch ab und sein Schuss verfehlte das Tor um knapp zwei Meter.

Zurück aus den Kabinen erhöhten die Gastgeber den Druck – einen Kopfball von Reus parierte der sichere polnische Rückhalt der Londoner stark. Auf Seiten der Gunners war bis zu diesem Zeitpunkt keine nennenswerte Aktion zu verbuchen. Bis zur 62. Minute als ein guter Angriff über Özil und Giroud im Fünf – Meter – Raum von Ramsey eingeköpft wird. Dortmund verfiel in einen Schockzustand, Arsenal errang nun deutliches Übergewicht.

Mit Glück und Können vereitelte Roman Weidenfeller zwei weitere gute Chancen des Gastes von der Insel. Dortmund gelang es bis zum Schluss nicht ein Tor zu erzielen. Eine bis dahin gute Schiedsrichterleistung sollte in der 92. Minute an Makellosigkeit verlieren. In jener Minute begann Schiedsrichter Björn Kuipers seinen einzigen Fehler, der wohl den Spielausgang entscheidend beeinflusste.

Fehlentscheidung verhilft Arsenal zu drei Punkten

Blickt man auf die besagte Minute der Nachspielzeit im „Signal Iduna Park“, sieht man eine Flanke aus dem rechten Halbfeld geschlagen von Kevin Großkreuz. Auf Höhe des „11 – Meter – Punktes“ kommt es zum Zweikampf zwischen Robert Lewandowski und Per Mertesacker. Lewandowski dreht sich mit viel Geschick um Mertesacker, um mit dem rechten Fuß den Ball aus der Luft zu holen.

Mertesacker wohl mit dieser tollen Zweikampfführung des Polen überfordert, zieht klar erkennbar an den Schultern des Dortmunder Stürmers. Dieser gerät dadurch aus dem Gleichgewicht und geht zu Boden. Doch der gut stehende Schiedsrichter Björn Kuipers, sowie sein Assistent auf der Grundlinie erkennen das klare und regelwidrige Ziehen des Londoner Verteidigers nicht als Foul an – Fehlentscheidung.

In dieser Situation muss ein Elfmeterpfiff erfolgen und dem BVB den verdienten Strafstoß bringen. Das Dortmunder Publikum, sowie die Spieler protestierten zu Recht, jedoch, wie zu erwarten, ohne Erfolg.

Somit wurde ein besserer BVB – zu mindestens im zweiten Durchgang – um den verdienten Ausgleich gebracht. Dadurch stehen die Jungs von Jürgen Klopp nun vor dem schweren Heimspiel gegen Neapel stark unter Druck und müssen um das Weiterkommen in ihrer Gruppe zittern.

Autor: Tom Wolny