Kategorie-Archiv: Bundesliga

Mangelhafte Schiedsrichterleistung

Datum: 24.09.2014

5. Bundesligaspieltag: Bayer 04 Leverkusen – FC Augsburg

In einem tristen und höhepunktarmen Bundesligaspiel beweist die Werkself erstmals, dass sie in der Lage ist eine Pausenführung in der zweiten Halbzeit zur verwalten. Harmlose Augsburger schafften es nicht den Gastgebern wirklich gefährlich zu werden.

Son macht den Unterschied

Wie erwartet präsentierte sich der Gastgeber zielorientiert und vollkommen auf Sieg ausgerichtet. Von der ersten Minute an zog Bayer Leverkusen ein druckvolles Pressing auf. Doch die Gäste aus Augsburg zeigten sich nicht ahnungslos und reagierten mit sicherem Passspiel auf das hohe Pressing der Werkself.

Nichts desto trotz zeigte sich die Heimelf feldüberlegen, konnte jedoch die optischen Vorteile nicht in Zählbares ummünzen.

Im weiteren Spielverlauf spielte die Bayer – Elf zu weiterer Dominanz auf und kombinierte auch bei stark einsetzendem Regen sicher und zielgerichtet.

In der 33. Spielminute belohnten sich die Gastgeber dann endlich. Nach einer kleinen Unachtsamkeit in der Hintermannschaft der Fuggerstädter war es Roberto Hilbert, welcher mit einem mustergültigem Pass Son bediente und dieser eiskalt vollendete.

In der Folgezeit mussten sich die Gäste aus Augsburg erst einmal sammeln. Ganz im Gegenteil die Heimmannschaft. Das Team von Roger Schmidt zeigte sich mit der Führung im Rücken noch dominanter.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit zeigte sich Son, als der Mann des Tages. Er tauchte nach seinem Führungstreffer in der 33. Spielminute immer wieder gefährlich vor dem Tor der Gäste auf, konnte jedoch die ihn sich bietenden Chancen nicht zu einem weiteren Tor nutzen.

Im weiteren Verlauf des zweiten Durchgangs nahm das Spiel mehr und mehr an Fahrt auf, weil Leverkusen erneute Schwächen in der Verwaltung einer Führung offenbarte.

Doch in der Schlussphase schien der Gastgeber aus den letzten Spielen gelernt zu haben. Man schraubte das risikoreiche Spiel zurück und stellte die defensive und sichere Spielweise in den Vordergrund.

Aufgrund dieses Auftretens gelang es dem Gast aus Augsburg nicht ein wirksames Mittel gegen die in Führung liegenden Gastgeber zu finden. Lange Bälle und Distanzschüsse führten nicht zum gewünschten Erfolg. So dass die Werkself ihre Halbzeitführung auch in der zweiten Halbzeit aufrecht erhielt und durch das Tor von Son ihren nächsten Sieg vor heimischen Publikum feierten konnte.

Mangelhaftes Schiedsrichterleistung

Der Unparteiische Guido Winkmann trat im gesamten Spiel als sicherer und ruhiger Leiter dieser Partie auf. Leider trübte er seine an sich gute Schiedsrichterleistung mit vielen Fehlern in der Bewertung von Zweikämpfen.

Hinzukommend leistete sich der Referee aus Kerken einen spielbeeinflussenden Fehler. In der 61. Spielminute ahndete der Schiedsrichter die Stellung von Stefan Kießling fälschlicher Weise als Abseits und verhinderte so den möglichen Ausbau der Führung der Werkself auf 2:0.

Doch Stefan Kießling befand sich in dieser Situation nicht näher zum Tor als der letzte Spieler der Fuggerstädter.

Aufgrund dieser und der vielen kleinen Fehler in der Zweikampfbewertung gilt es die Leistung des Schiedsrichters an diesem Tage als mangelhaft einzustufen.

Autor: Tom Wolny

Enttäuschende Schiedsrichterleistung

Datum: 20.09.2014

4. Bundesligaspieltag: FC Schalke 04 – Eintracht Frankfurt

In einer ereignisreichen und aufregenden Bundesligabegegnung kämpft sich der Gastgeber nach einem tollen Start der Frankfurter Eintracht mit zwei Toren um den Pausenpfiff zurück in das Spiel.

Turbulente Partie

Die Gäste aus Hessen begannen forsch und strebten ein zielstrebiges Spiel nach vorn an. Prompt brachte die erste gute Möglichkeit der Frankfurter schon den ersehnten Erfolg.

Nach einem übersehenen Handspiel von Schalkes Ayhan und des in dieser Auslegung der Situation folgerichtigen Eckballs, war es Alexander Meier, welcher den Ball  nach einer Flanke von Djakpa und einem verunglückten Klärversuch von Boateng zum 1:0 für Frankfurt über die Linie drückte (14.).

Im weiteren Spielverlauf gelang es den „Knappen“ nicht spielerische Mittel zu finden, um den Gästen wirkliche Parole zu bieten. Ganz im Gegenteil: die Hessen zeigten sich weiterhin überlegen und erzielten so auch Treffer zwei.

In der 24. Spielminute war es Russ, welcher sich gleich gegen zwei Schalker durchsetzte und maßgenau mit einem technisch anspruchsvollen Außenristschuss zur 2:0 Führung einnetzte.

Erst mit diesem Zwei – Tore – Rückstand entwickelten die Gelsenkirchener einen Plan um der Defensive der Frankfurter gefährlicher zu werden. Doch die Möglichkeiten von Aogo und Meyer brachte nicht den gewünschten Torerfolg.

Jedoch gelang den Gastgebern mit großzügiger Unterstützung des Unparteiischen vor der Pause der Anschlusstreffer. Nach einer überzogenen Handelfmeterentscheidung war es Choupo – Moting, welcher den fälligen Strafstoß per Lupfer verwandelte (40.).

Zurück aus den Kabinen war es der S04, der sofort zielstrebiger und agiler wirkte. Mit diesem Schwung schafften es die Schalker  mit dem Tor kurz vor der Halbzeit und einem  Weiteren nur wenige Minuten nach der Halbzeit die Führung der Gäste aus Frankfurt zu egalisierten.

Nach einer Flanke des Torschützen der Schalker aus Durchgang eins, war es Julian Draxler, welcher den Ausgleich per Kopf markierte (50.).

Gerade als die Gastgeber dominanter wurden und auf die Führung drängten, schwächte sie sich selbst. Erst sah Boateng wegen eines taktischen Fouls seine zweite Gelbe Karte (61.), bevor sich Torschütze Draxler zu einer Tätlichkeit hinreisen lies (71.) und so die zweite Rote Karte binnen weniger Minuten sah.

In der Schlussphase versuchte sich die nun in Überzahl agierende Eintracht nochmals mit Offensivaktionen. Doch scheiterte an eigener Ideenlosigkeit und fehlendem Tempo.

Das Ende der Begegnung besiegelte nicht ein weiterer Treffer, sondern ein weiterer Platzverweis. Auch die Eintracht dezimierte sich in den Schlussminuten (85.).

Enttäuschende Schiedsrichterleistung

Der Unparteiische Markus Schmidt aus Stuttgart erwischte einen eher gebrauchten Tag. Der Schiedsrichter enttäuschte auf ganzer Linie.

Trotz der drei korrekten Platzverweise unterliefen dem Referee aus Stuttgart mehrere spielentscheidende Fehler und schmälern seine Leistung so erheblich.

Seine Auslegung der Handspiele erwies sich stets als falsch. Zunächst hätte das Eingreifen Ayhans in der 14. Spielminute mit Elfmeter und nicht mit Eckball geahndet werden müssen. Denn der junge Innenverteidiger der Schalke agierte aktiv mit seinem Arm und verhinderte so einen möglichen Treffer.

Der Strafstoß durch Medojevics vermeintliches Handspiel wurde zu Unrecht gepfiffen. So griff Schiedsrichter Markus Schmidt gleich zweimal entscheidend in den Spielverlauf ein.

Des Weiteren drohte dem Unparteiischen die Partie in den turbulenten Schlussminuten vollends aus den Händen zu gleiten. Er verlor mehr und mehr die Kontrolle über das Spiel.

Autor: Tom Wolny

Mangelhafte Schiedsrichterleistung

Datum: 14.09.2014

3. Bundesligaspieltag: Eintracht Frankfurt – FC Augsburg

 Der FC aus Augsburg sichert sich in einem hart umkämpften und phasenweise zähen Spiel den ersten Sieg der neuen Saison. Gegen den Gastgeber aus Frankfurt reichte ein Tor und eine sichere Defensive, die keinen Gegentreffer zu lies.

Erster Dreier

Die Gäste aus Augsburg begannen forsch und waren um eine aktive Gestaltung der eigenen Offensive bemüht. Getragen von einer passiven und verhaltenen Auftaktphase der Gastgeber tauchte der FC Augsburg schon früh zu Beginn dieser Partie immer wieder gefährlich vor dem Torhüter der Eintracht, Kevin Trapp, auf.

Dieser entschärfte mehrere Situationen der Gäste und bewahrte so sein Team vor einem frühen Rückstand.

Im weiteren Verlauf dieser ersten 45 Minuten kam die Eintracht besser ins Spiel, erhöhte den Druck und versuchte nun eigene Akzente zu setzen. In den Folgeminuten dieser Halbzeit kamen beide Mannschaften immer wieder zu guten Situationen, die jedoch keinen Torerfolg verbuchen konnten.

Nun hatte die Begegnung endgültig an Fahrt aufgenommen. Auf beiden Seiten pflegte man eine harte Zweikampfführung und war um jeden Raum bemüht.

Kurz vor dem Pausenpfiff zeigte erneut Kevin Trapp seine Fähigkeiten und verhinderte einen Rückstand seiner Mannschaft noch vor dem Seitenwechsel.

Die Augsburger kamen ähnlich bemüht und engagiert zurück auf das Spielfeld. In Anlehnung der ersten Halbzeit waren die Gäste darum bedacht über eigene offensive Akzente zum Torerfolg zu kommen.

Binnen weniger Sekunden nach Wideranpfiff scheiterte Werner gleich zweimal am starken Rückhalt der Hessen.

Doch in der 49. Spielminute war auch dieser machtlos, als sich Altintop gegen Anderson durchsetzte, welcher unfreiwillig Bobadilla bediente. Dieser ließ sich diese Gelegenheit nicht nehmen und verwandelte mit einem sehenswerten Schuss zur 1:0 Führung für die Gäste.

In der Folgezeit kamen die Hausherren wieder besser ins Spiel und rannten unermüdlich an. Doch da viele Aktionen zu hastig und ungestüm vollendete wurden fehlte jegliche Durchschlagskraft.

Dennoch entwickelte sich die Schlussphase der Partie zu einer einseitigen Angelegenheit, da sich die Gäste aus Augsburg nur noch auf das Verwalten der Führung konzentrierten.

Mit Erfolg: die Frankfurter Eintracht schaffte es nicht die nötige Zielstrebigkeit und Qualität aufzubringen, um dem Augsburger Tor noch einmal wirklich gefährlich zu werden. So sicherte sich der FC Augsburg den ersten „Dreier“ der Saison und verlässt damit die Abstiegsplätze.

Mangelhafte Schiedsrichterleistung

In einem hart und eng umkämpften Spiel zeigte der Schiedsrichter Manuel Gräfe eine schwache Schiedsrichterleistung. Insgesamt unterliefen dem Referee aus Berlin zu viele Fehler in der Leitung des Spiels.

Weiterhin im Detail offenbarte der Unparteiische Schwächen, die seine Leistung abermals schmälern. Zum einen hätte er in der 15. Spielminute beim Trikotziehen von Kohr gegen Kadlec zwingend auf Elfmeter entscheiden müssen. Zum anderen hätte der den Augsburger Spieler Baba in der 35. Spielminute für eine rüdes Einsteigen mit einer Gelben Karte verwarnen müssen.

Unter dem Strich addieren sich diese kleinen Fehler in der Zweikampfbewertung und Fehler größeren Ausmaßes zu einer mangelhaften Gesamtleistung, die so in einem Bundesligaspiel indiskutabel erscheint.

Autor: Tom Wolny

Hervorragende Schiedsrichterleistung

Datum: 02.09.2014

Bundesligaspieltag: FC Schalke 04 – FC Bayern München

Der FC Schalke 04 und der FC Bayern München trennen sich im Topspiel des zweiten Spieltages am Samstagabend mit einem gerechten 1:1 Unentschieden. Damit besiegten die Knappen auch ihren Fluch, noch nicht gegen ihren Ex – Torhüter getroffen zu haben.

Gerechte Punkteteilung

Von Beginn an ließen die Gäste keine Zweifel über ihr Vorhaben. Der deutsche Rekordmeister stand von Anfang der Partie sehr hoch und agierte mit allen 10 Feldspielern in der gegnerischen Hälfte.

Dabei schnürten die Münchner die Knappen ein und ließen keinen Platz für Entlastungsangriffe. In den ersten Minuten dieser Begegnung war es einzig und allein Ralf Fährmann im Tor der Schalker zu verdanken, dass es noch 0:0 Unentschieden stand.

Doch bereits in der 10. Spielminute war auch der bärenstarke Schalker Rückhalt ohne jegliche Abwehrchance. Nach einem Doppelpass zwischen Rode und Lewandowski war es der Ex – Dortmunder, welcher sein erstes Saisontor für den neuen Arbeitgeber erzielte.

In der Folgezeit warfen die Bayern ihre Passmaschine an und ließen Ball und Gegner nach Belieben laufen, ohne jedoch wirklich Gefahr vor dem Schalker Tor zu entwickeln.

In der Phase vor der Halbzeit nahmen die Münchner das Tempo etwas aus dem eigenen Spiel und ließen die Knappen kommen.

Auch in den zweiten 45 Minuten arbeiten die Bayern nur auf Sparflamme und investierten nur das Nötigste. Die Folge dessen war, dass sich die Gastgeber mehr und mehr Spielanteile sicherten und nun eigene Offensivaktionen kreierten.

Nach einer Standardsituation schafften die Königsblauen den verdienten Ausgleich. In der 62. Spielminute war es Benedikt Höwedes, welcher den Ball nach einem verunglückten Klärungsversuch von Bayerns Dante von Xabi Alonso ab bekam und den Ball so in das gegnerische Tor beförderte.

Im weiteren Verlauf des zweiten Durchgangs gelang es dem Rekordmeister nicht den Schalter umzulegen und wieder mehr für das Spiel zu investieren. Auf der anderen Seite schraubte S04 seine Offensivbemühungen zurück und konzentrierte sich wieder auf die Defensive.

So kam es dazu, dass sich beide Teams im Mittelfeld neutralisierten und es sich kaum noch erwähnenswerte Aktionen auf dem Spielfeld ereigneten.

Hervorragende Schiedsrichterleistung

Schiedsrichter Marco Fritz aus Korb zeigte eine herausragende Leistung in einer sehr schwer zu leitenden Partie. Der Unparteiische befand sich zu jeder Zeit auf der Höhe des Geschehens und regelte diverse knifflige Situationen souverän.

Hinzukommend lag der Referee aus Korb beim 1:1 Ausgleichstreffer richtig diesen anzuerkennen, auch wenn Höwedes den Ball mit dem Arm im Tor unterbrachte, jedoch hierbei keine Absicht zu unterstellen und keine aktive Bewegung des Armes zum Ball zu erkennen ist.

Einzig die Situation zwischen Julian Draxler und Rode ahndete der Referee fehl. Das Einsteigen Draxlers mit offener Sohle und gestrecktem Bein muss zwingend mit einer gelben Karte geahndet werden und hätte somit für Draxler den Verweis vom Spielfeld bedeutet.

Doch alles in allem bleibt eine souveräne und tolle Schiedsrichterleistung des Unparteiischen bestehen, welche nur etwas von dieser Fehlentscheidung beeinträchtigt wird.

Autor: Tom Wolny

Fehlentscheidung verhindert Torerfolg

Datum: 22.08.2014

Bundesligaspieltag: FC Bayern München – VFL Wolfsburg

Der amtierende Deutsche Meister, der FC Bayern München, setzt sich zur Eröffnung der neuen Bundesligasaison vor heimischen Publikum in der Allianz Arena knapp, aber verdient gegen toll aufspielende Gäste aus Wolfsburg durch.

Dominante Hausherren

Die Münchner begannen mit einer komplett veränderten Anfangsformation. Bedingt durch die vielen Umstellungen mussten die Spieler erst einmal zu sich und ihrem Spiel finden. Die „Wölfe“ kamen dadurch anfangs besser ins Spiel und ließen den Ball gut in den eigenen Reihen laufen.

In der Anfangsphase standen die Wolfsburger sicher, konnten jedoch nur wenig nach vorn initiieren. Das Spiel schleppte sich in dieser Phase so vor sich hin. Das Geschehen war gezeichnet durch ein mäßiges Tempo.

Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit kamen die Bayern besser ins Spiel und fanden ihren Rhythmus. Durch mehr Gefahr im und um den Strafraum begann sich die typische Münchner Überlegenheit zu entwickeln.

Die Gastgeber verschärften das Tempo und brachten den VFL immer wieder in Schwierigkeiten. Noch scheiterten die Münchner am starken Rückhalt der Wölfe, Max Grün, welcher den angeschlagenen Stammkeeper, Diego Benaglio, vertrat.

Angriff um Angriff rollte nun auf das Tor der Wolfsburger zu. Folgerichtig traf Thomas Müller in der 37. Spielminute nach einer Flanke von Arjen Robben zur 1:0 Pausenführen für den Meister.

Die Bayern kamen aggressiv und voller Tatendrang aus der Pause zurück. Es dauerte nur wenige Minuten, ehe Arjen Robben nach einem Ballgewinn im Mittelfeld und einer Kombination über Müller und Lewandowski, die frühe 2:0 Führung erzielte (47.).

Was die Anfangsphase des ersten Durchgangs vermissen lies, zeigten die zweiten 45 Minuten. Nach dem frühen Tor der Bayern war es der Ex – Münchner, Ivica Olic, welcher nach einem Einwurf in der 52. Spielminute sehenswert ins lange Eck zum Anschluss traf.

Im weiteren Verlauf schraubten die Hausherren ihre Offensivbemühungen zurück. Die Gäste aus Wolfsburg kamen besser ins Spiel und erspielten sich Feldvorteile. Die wohl größte Möglichkeit hatte der junge Belgier, Malanda, welcher den Ball nach einem Lattentreffer aus kürzester Entfernung und leerem Tor, nicht über die Linie bringen konnte (79.).

Die Schlussphase gehörte jedoch erneut den Gastgeber, sodass es den Wolfsburgern nicht gelang noch einmal gefährlich vor Manuel Neuer aufzutauchen und einen möglichen Treffer zum Ausgleich zu erzielen. So blieb es bei einem knappen, aber unter dem Strich verdienten und dominanten Auftakterfolg für den Titelverteidiger.

Fehlentscheidung verhindert deutlicheres Ergebnis

Der Schiedsrichter, Felix Zwayer, aus Berlin zeigte über die komplette Spieldauer eine souveräne und solide Leistung. In einem Spiel, welches er zu keiner Zeit aus den Händen gleiten lies, bewies er wieder einmal mehr seine Klasse.

Jedoch unterlief seinem Gespann und ihm in der 84. Spielminute ein Fehler, welcher zwar den Ausgang des Spiels nicht beeinflusste, jedoch die Höhe des Ergebnisses.

Anzusprechen ist hierbei das reguläre Tor des eingewechselten Neu – Bayerns, Sebastian Rode, welcher mit einem tollen Schuss aus ca. 16 Metern ins lange Eck des Wolfsburger Tores traf.

Der Unparteiische erkannte diesen Treffer jedoch ab, weil Thomas Müller Max Grün entscheidend verwirrte und laut des Schiedsrichtergespanns sich im Abseits befand.

Betrachtet man diese Szene genauer, wird deutlich das Müller im Moment der Ballabgabe, also des Schusses von Rode, nicht im Abseits stand und den Münchnern somit ein reguläres Tor fälschlicher Weise aberkannt wurde. Zwayer leistete sich bei dieser Aktion seinen einzigen Fehler der Partie.

Autor: Tom Wolny

Knut Kircher mit vielen Fehlern

Datum: 18.05.2014  

Bundesliga – Relegation: SpVgg Greuther Fürth – Hamburger SV

Das Rückspiel um die Spielgenehmigung in der höchsten deutschen Fußballklasse bot den 18000 Zuschauern am Ronhof ein spannendes und durchaus interessantes Spiel über die kompletten 90 Minuten. Am Ende setzte sich ein völlig verausgabter und glücklicher HSV durch und hält die Vereinsinterne Bundeligauhr weiterhin am laufen.

Zittern zum Klassenerhalt

Nach einer schlechten Vorstellung im Hinspiel vor heimischem Publikum zeigte sich der Gast aus Hamburg von Beginn an dieser Partie als sehr selbstbewusst und ballsicher.

Die SpVgg Greuther Fürth zog sich zunächst weit zurück und lies die Gäste aus Hamburg kommen, um dann über Konter zum Torerfolg zu gelangen.

Im Gegenteil zum Hinspiel agierten die Hamburger zu dem auch aggressiver und stabiler – so gelang es dem HSV ihre Feldvorteile prompt in die Führung umzuwandeln.

Nach einer Van der Vaart – Ecke war es Pierre – Michel Lasogga, der mit einem herausragenden und wuchtigen Kopfball das Spielgerät unhaltbar im linken oberen Eck versenkte (14.).

Im direkten Gegenzug nach Wiederanpfiff verfehlte die Antwort der Fürther in Form eines Distanzschusses von Zoltan Stieber das Tor nur denkbar knapp (16.).

Im weiteren Spielverlauf merkte man den Gastgeber die Nervosität deutlich an, ihr Offensivspiel bestand hauptsächlich nur aus Stückwerk.

Die Hanseaten hingegen zeigten eine souveräne und konzentrierte Leistung, ließen somit den Ball und Gegner laufen.

Doch die Phase kurz vor dem Halbzeitpfiff gehörte wieder den „Kleeblättern“. Zum Leid der Fürther Fans verfehlten die Möglichkeiten von Azemi (40.) und Weilandt (45.) das Tor nur denkbar knapp.

Zurück aus den Kabinen blieb ein erwarteter Sturmlauf der Gastgeber zunächst aus. Viel mehr waren die Gäste aus Hamburg dem 2:0 näher als die Fürther dem Ausgleich. Den Kopfball von Lasogga parierte Wolfgang Hesl stark und hielt sein Team damit am Leben.

Wie aus dem Nichts gelang den Franken der Ausgleich. In der 59. Spielminute steckte Stieber einen klasse Ball durch die Abwehr der Hamburger, welchen Fürstner vor dem herauseilenden Drobny im Netz unterbrachte.

Dieser Ausgleichstreffer änderte die Kräfteverhältnisse des gesamten Spiels. Die Hanseaten begannen zu wackeln und die Fürther erfuhren einen deutlichen Aufwind.

Die „Kleeblätter“ drängten den Gast aus dem Norden komplett zurück in die eigene Hälfte, aus der man sich kaum noch befreien konnte.

Die Schlussphase brach an und der Zweitligist spielte nun nach dem Motto „Alles oder Nichts“. Die Fürther warfen alles nach vorn, was Team hergab. Doch die fehlende Durchschlagskraft und Genauigkeit im Abschluss verbauten den Gastgebern ein weiteres Tor und ließen das Spiel mit einem 1:1 Unentschieden enden.

Schwache Schiedsrichterleistung

In einem nicht wirklich hochklassigen, aber zu jeder Zeit spannenden Relegations – Rückspiel passte sich der Schiedsrichter mit seiner Leistung, jener der Spieler an.

Knut Kircher wirkte zu keiner Zeit wirklich souverän und so, als habe er die Partie stets unter Kontrolle.

Mit dieser kleinen Unsicherheit ahndete er viele Situation falsch und ihm unterliefen so zahlreiche, über den gesamten Spielverlauf verteilt, kleine Fehler.

Zwar passierte dem erfahrenen Bundesligaschiedsrichter kein grober und entscheidender Fehler, jedoch bringt ihm die Häufung der vielen kleinen Fehler dadurch nur eine schlechte Bewertung seiner Leistung an diesem Tag ein.

Autor: Tom Wolny

Felix Zwayer tadellos

Datum: 15.05.2014 

Bundesliga – Relegation: Hamburger SV – SpVgg Greuther Fürth

Die SpVgg Greuther Fürth hat dem Hamburger SV im Hinspiel der Relegation um das deutsche Oberhaus des Fußballs deutlich den Rang abgelaufen und agierte über weite Strecken des Spiels besser, schneller und frischer. Die Franken haben sich mit dieser Leistung eine sehr gute Ausgangsposition für das Rückspiel am kommenden Sonntag geschaffen.

Überzeugenderer Zweitligist

Die Anfangsphase zeigte deutlich wie viel Respekt und Nervosität in diesem Spiel lag. Beide Mannschaften agierten verhalten und wollten bloß keine Fehler machen.

Zunächst präsentierte sich der Bundeliga – Dino mit mehr Ballbesitz, wusste jedoch nichts damit anzufangen. Im weiteren Verlauf kamen die Fürther immer besser ins Spiel und bauten eine wahre Druckphase auf.

Mit zahlreichen Standartsituationen näherten sie sich dem Tor der Hamburger an. Der HSV hingegen verlor komplett die Linie und war nur noch in der Defensive gefangen. Erst nach ca. einer viertel Stunde gelang es den Hanseaten das Spiel mehr ins Mittelfeld zu verlagern und so die Gefahr etwas vom eigenen Tor zu lenken.

Der Zweitligist agierte deutlich schneller und frischer. In der Defensive stand man sicher und schaltete immer wieder blitzartig auf das Offensivspiel um. Mehr gewonnene Zweikämpfe, mehr gelaufene Kilometer und das aggressivere Spiel führten zu einem Übergewicht der Gäste aus Fürth.

Doch zum Leid der Anhänger der Franken konnte diese sichtliche Überlegenheit nicht in wirkliche Torchancen umgewandelt werden. Aufgrund dieser Tatsache und der völligen Inaktivität der Gastgeber ging es mit einem 0:0 Unentschieden in die Halbzeit.

Auch im zweiten Durchgang änderte sich nichts am Bild dieser Partie. Der Zweitligist aus Fürth bespielte mehr und mehr den HSV und kam in der 51. Spielminute zur besten Chance. Gießelmann köpfte dabei eine Ecke von Brosinski nur knapp neben das Tor.

Erst nach einer knappen Stunde schafften es die Hamburger ein eigenes Offensivspiel zu initiieren und den Gast aus Fürth über Standartsituationen unter Druck zu setzen. In dieser Phase erarbeiteten sich die Gastgeber eigene Chancen, die jedoch auch nicht in Tore umgewandelt werden konnten.

Nach dieser Druckphase des HSV befreiten sich die Franken wieder und bespielten nun einen völlig verausgabten Gastgeber nach Belieben. Doch leider bleibt unter dem Strich nur ein, anhand des Spielverlaufs für Greuther Fürth, enttäuschendes 0:0, weil es die Mannschaft von Frank Kramer nicht schaffte wirklich gefährlich vor das Tor der Hamburger zu kommen.

Zwayer tadellos

In einem spannenden, jedoch nicht wirklich hochklassigen Relegationsspiel zwischen dem Hamburger SV und der SpVgg aus Fürth, überzeugte vor allem der Schiedsrichter aus Berlin mit seiner tadellosen Leistung.

Felix Zwayer verfolgte eine stets konsequente und klare Linie, von der er sich in keiner Phase des Spiels abbringen lies. In vielen kleinen problematischen Situationen handelte er immer streng, aber völlig richtig und hatte somit die Partie zu jeder Zeit im Griff.

Hinzukommend ist noch zu erwähnen, dass der Unparteiische das Tor von Pierre – Michel Lasogga zu Recht aberkannte. Der Stürmer der Hamburger befand sich klar und deutlich im Moment der Ballabgabe näher zum Tor der Gäste als der letzte Spieler der Fürther.

Zusammenfassend gilt es die Leistung von Zwayer als sehr gut einzustufen und ihm ein großes Lob für die Leitung dieser intensiven und dramatischen Begegnung auszusprechen.

Autor: Tom Wolny

Wolfgang Stark enthält Elfmeter vor

Datum: 10.05.2014         

34. Bundesligaspieltag: VFL Wolfsburg – Borussia Mönchengladbach

Am letzten Spieltag trafen bei dieser Partie zwei Teams aufeinander, die bereits für die kommende Saison international qualifiziert waren. Jedoch durfte sich der Sieger der Begegnung noch einmal Hoffnung auf mehr machen, sollte die Werkself aus Leverkusen wichtige Punkte gegen Werder Bremen liegen lassen.

Souveräne Wölfe

Mit der ersten Minute dieser Begegnung unterstrichen beide Teams ihren Willen ihre Möglichkeiten im Offensivspiel zu suchen.

Während sich die Gäste aus Gladbach ziemlich schwer im Herausspielen einzelner Chancen taten, zeigte sich auf Seiten der Wölfe vor allem Ivan Perisic in herausragender Verfassung. In den Anfangsminuten prüfte der Kroate Ter Stegen gleich zweimal (1./2.).

Die Wolfsburger agierten vor heimischem Publikum mit einem sehr hohen Pressing, welches die Gäste deutlich überforderte. Daher gelang es jenen nicht, ihr gewohnt tolles Offensivspiel durchzudrücken.

In der 30. Minute belohnten sich die aggressiven Gastgeber dann selbst. Knoche steckte den Ball durch die Abwehrreihe der Gladbacher und so konnte Kevin de Bruyne über den linken Flügel mit viel Tempo in Richtung Tor ziehen. Mit einem sehenswerten Schlenzer schloss der Belgier diese Aktion zur 1:0 Führung ab.

In den Schlussminuten der ersten Halbzeit ergaben sich auf beiden Seiten gute Chancen, die jedoch ungenutzt blieben und es somit mit einer 1:0 Führung der Wolfsburger in die Kabinen ging.

Der VFL kam ähnlich engagiert aus der Kabine wie im ersten Durchgang und presste erneut sehr hoch. Doch im Vergleich zu den ersten 45 Minuten waren es die Fohlen, welche mit Wille und Einsatz zu guten Chancen kamen (47./50./52.).

In der 64. Spielminute waren es dann die Gäste, welche mit einem schönen Spielzug über Hermann und Arrango in den Strafraum gelangten, wo Kramer den Ball nur noch einzuschieben brauchte.

Doch der VFL Wolfsburg schlug postwendend zurück und erzielte in Person von Perisic nach einem Naldo – Freistoß die erneute Führung (68.).

Der weitere Spielverlauf zeigte, dass die Spielweise beider Teams Kraft gekostet hatte. Die Partie verflachte zunehmend.

Einziger Höhepunkt im weiteren Verlauf, war das Kopfballtor von Knoche, welcher nach einer Flanke von Rodriquez völlig frei hochsteigen konnte und den Schlusspunkt markierte (81.).

Ausbleibender Elfmeter

Alles in allem zeigten beide Teams ein hochklassiges Spiel mit vielen guten Aktionen. Doch leider übertrug sich diese Klasse der 22 Akteure nicht auf den Unparteiischen aus Ergolding.

Wolfgang Stark hatte viele Probleme und machte zahlreiche kleine und einen großen Fehler. Diesen entscheidenden großen Fehler beging der erfahrene Referee schon nach wenigen Minuten.

In der 5. Spielminute ahndete er das regelwidrige Einsteigen von Tony Jantschke als in Ordnung und lies das Spiel weiterlaufen.

Doch schaut man sich diese Szene noch einmal an, wird deutlich, dass es in dieser Situation einen Elfmeter für Wolfsburg hätte geben müssen.

Leider entschied sich der Unparteiische für die falsche Fortsetzung des Spiels und schmälert dadurch seine eher schwache Leistung  noch mehr.

Autor: Tom Wolny

Florian Meyer erkennt Ausgleichstor ab

Datum: 03.05.2014         

33. Bundesligaspieltag: SC Freiburg – FC Schalke 04

Der FC Schalke 04 wird seinen Ambitionen in der nächsten Saison gerecht und sichert sich mit dem 2:0 Auswärtserfolg gegen den Sportclub aus Freiburg Platz 4 der Tabelle und somit die Champions – League – Qualifikation.

Ungefährdeter Auswärtserfolg

Die Partie begann mit zwei unterschiedlichen Devisen. Auf der einen Seite bemühten sich die Gäste aus Gelsenkirchen um sofortigen Ballbesitz und klare Überlegenheit. Auf der anderen Seite versuchten die Gastgeber aus dem Breisgau zunächst ihre Defensive zu stabilisieren und ließen den S04 kommen.

Diese Taktik sollte sich jedoch schon nach wenigen Minuten rächen. Erst scheiterte Boateng an Freiburgs Schlussmann, Oliver Baumann. Kurze Zeit später machte es Schalkes Jungprofi, Ayhan, besser und schlenzte den Ball aus kurzer Distanz ins Tor zur frühen Gästeführung (13.).

Das zeitige Gegentor weckte den Sportclub scheinbar auf. Dieser versuchte nun selbst die Initiative zu übernehmen und wurde zunehmend gefährlicher.

Innerhalb von vier Minuten vergaben Guedé (30.) und Mehmedi (34.) die besten Chancen der Freiburger zum Ausgleichstor.

Die Gäste aus dem Ruhrpott suchten ihre Chance mehr und mehr über Fernschüsse, die jedoch auch keinen Erfolg brachten.

In den letzten Minuten vor dem Halbzeitpfiff ging die Partie munter hin und her ohne, dass sich eines der beiden Teams mit einem Torerfolg belohnte.

Der FC Schalke 04 kam entschlossen aus der Kabine und versuchte sofort schnell das zweite Tor zu erzielen. Der Sportclub aus Freiburg kam mit dieser Einstellung der Gäste nicht klar und musste zu sehen, wie sich der S04 Chance um Chance erarbeitete – doch Goretzka (57.), Huntelaar (59.) und auch Julian Draxler (61.) vergaben ihre Möglichkeiten die Partie vielleicht schon zu entscheiden.

In der 65. Spielminute wurden die Bemühungen der Gäste belohnt. Nach einem tollen Solo von Huntelaar durch das gesamte Freiburger Mittelfeld, schloss der Stürmer letztendlich ab und erzielte, durch das Abfälschen des Balles durch Freiburgs Ginter, die verdiente 2:0 Führung.

Die Partie nahm noch einmal fahrt auf als Felipe Santana auf Seiten der Schalker die verdiente Ampelkarte sah (73.).

Doch Freiburgs Offensive fand kein wirkliches Mittel, die eng gestaffelte Defensive der Schalke zu durchbrechen. Mehr als ein Distanzschuss kamen dabei nicht heraus.

Schalke hingegen verlagerte das eigene Spiel in Unterzahl auf das Kontern, kam aber durch das Auslassen bester Chancen durch Goretzka (85.) und Obasi (90. + 1) zu keinem Torerfolg mehr. So blieb es bei einem verdienten 2:0 Auswärtserfolg der Königsblauen.

Klare Fehlentscheidung

Schiedsrichter Florian Meyer zeigte über den kompletten Spielverlauf eine starke Leistung und erwies sich als sicherer Leiter dieser Begegnung. Zu dem lag er bei allen persönlichen Strafen auf beiden Seiten immer richtig.

Leider leistete sich der Unparteiische aus Burgdorf einen gravierenden Fehler, welcher womöglich den Spielverlauf und auch das Ergebnis der Partie entscheidend beeinflusste.

In der 75. Spielminute kamen die Breisgauer durch das Tor von Felix Klaus zum Ausgleich. Der Referee pfiff dieses Tor zurück und ahndete eine Abseitsstellung der Freiburger beim möglichen Ausgleichstreffer.

Wie die genauere Betrachtung dieser Szene zeigt, standen Krmas und auch Ginter in dieser Situation zwar am nächsten zum Tor, griffen jedoch nie aktiv in die Aktion ein und standen somit nur im passiven Abseits.

Festzuhalten bleibt, Schiedsrichter Meyer entschied in dieser Szene zu Unrecht auf Abseitsstellung und erkannte den Freiburgern ein reguläres Tor ab.

Daher schmälert der Unparteiische selbst seine Leistung und zerstört sich sonst einen fehlerfreien Auftritt an diesem Spieltag.

Autor: Tom Wolny

Deniz Aytekin mit zwei Fehlern

Datum: 26.04.2014         

32. Bundesligaspieltag: VFL Wolfsburg – SC Freiburg

Der VFL Wolfsburg mischt im Rennen um die Champions League Qualifikation weiter kräftig mit. Doch am 32. Spieltag musste der Verein aus der Autostadt einen kleinen Dämpfer gegen tapfer kämpfende Breisgauer hinnehmen. Ein Spiel, welches in der zweiten Halbzeit mit vielen Höhepunkten glänzte, endete 2:2 Unentschieden.

Berauschender zweiter Durchgang

Die Partie in der Autostadt begann mit einem Paukeschlage. Nach einem klaren Foul der Freiburger gab es früh im Spiel die Gelbe Karte für Krmas. Den fälligen Freistoß trat Rodriquez gefährlich vor das Tor der Breisgauer. Im Strafraum konnte dort Ivan Perisic den Ball per Kopf zur 1:0 Führung vollenden (3.).

Der VFL spielte im weiteren Spielverlauf klasse auf. Mit einem hohen Pressing und spielerische Klasse zwang man den Gast aus Freiburg in die Defensive.

Doch die Mannschaft von Dieter Hecking versäumte es aus den sich bietenden Räumen und Tormöglichkeiten Tore zu erzielen.

Mit Anbruch der zweiten Hälfte der ersten 45 Minuten kamen die Gäste besser ins Spiel, verschoben die Defensive mehr in Richtung Wölfetor und agierten nun auf Augenhöhe, verpassten es jedoch Tore zu erzielen.

Im zweiten Durchgang erwischten die Breisgauer wieder den besseren Start. Die Wölfe zeigten sich zu passiv und ließen die Gäste kommen. Freiburg begeisterte nun mit hohem Ballbesitz und spielerischer Klasse.

Unter Mithilfe von Max Grün, dem Torhüter des VFL, gelang dem SC der verdiente Ausgleich. Der Flachschuss von Mehmedi rutschte dem Keeper unter der Hand ins lange Eck ins Tor (61.).

Zum Unmut der Breisgauer hielt dieser Ausgleich nur knappe 10 Minuten. In der 70. Spielminute sorgte erneut Ivan Perisic für die Führung, in dem er den Ball im Strafraum nach einer Hereingabe über die Linie drückte.

In der Schlussphase wurde es noch einmal turbulent. Chance um Chance ereignete sich auf beiden Seiten. Es dauert jedoch bis zur 83. Spielminute bis der Ball den Weg in Tor fand.

Es war der eingewechselte Terrazzino, welcher Träsch im Laufduell abschüttelte und zum 2:2 Endstand einschob.

Versäumnis zweier Regelwidrigkeiten

Die knapp 29000 Zuschauer in der Volkswagen – Arena von Wolfsburg sahen ein hochklassiges Spiel mit einem freien Schlagabtausch.

Doch leider könnte der Unparteiische Deniz Aytekin nicht der hohen Qualität des Spiels 90 Minuten lang folgen.

Er agierte zwar größtenteils sicher, souverän und hatte die Partie stets im Griff. Nur leider unterliefen ihm zwei klare Fehler, welche ihm eine schlechtere Bewertung einbringen.

Im ersten Durchgang versäumte es der Referee aus Oberasbach, Kerk für sein absichtliches Handspiel mit Gelb zu verwarnen (35.). Wie auch im zweiten Durchgang als er das taktisches Foul von Darida an Maximilian Arnold gänzlich ungeahndet ließ (59.).

In beiden Fällen ahndete Aytekin klare Vergehen nicht und muss damit mit einer Kritik seiner Leistung umgehen können.

Autor: Tom Wolny