Kategorie-Archiv: Bayer Leverkusen

Köln hadert mit dem Unparteiischen

Datum: 29.11.2014

13. Bundesligaspieltag: Bayer 04 Leverkusen – 1. FC Köln

Lange Zeit schien der Defensivplan von Köln Trainer Peter Stöger aufzugehen. Hakan Calhanoglu erlöste seine Mannschaft vor heimischer Kulisse mit seinem traumhaften Freistoßtor und wirkte somit als Initiator für eine herbe 1:5 Niederlage aus Sicher der Gäste.

Traumtor als Knotenlöser

Bereits nach fünf Minuten hatte die Begegnung ihren ersten Aufreger. Lehmann tauchte frei vor Bernd Leno auf, umkurvte ihn wurde dabei jedoch vom Schlussmann der Werkself gefoult: Elfmeter. Der gefoulte selbst trat an und verwandelte sicher zur 1:0 Führung der Gäste (4.).

In der Folgezeit stand der Aufsteiger aus Köln defensiv sicher und lauerte auf schnelle und präzise Entlastungsangriffe. Hingegen fand die Bayer – Elf kein Mittel um den sicheren Abwehrverbund der Gäste zu durchbrechen.

Trotz 70 Prozent Ballbesitz gelang es den Hausherren nicht gefährliche Torraumszenen zu kreieren. In der 26. Spielminute war es ein Freistoß von Hakan Calhanoglu, welcher Köln Schlussmann zu einem Fehler zwang. Dieser lies den Ball abprallen und Bellarabi staubte zum 1:1 ab.

Nach der Pause riss die Werkself das Geschehen direkt wieder an sich, ohne sich jedoch entscheidend durchsetzen zu können.

So dauerte es bis zur 61. Spielminute ehe die Spezialität von Leverkusens Calhanoglu wieder einmal den Sieg für die Leverkusener einleiten sollte. Sein Traumfreistoß, welchen er über die Mauer unhaltbar in den Winkel des Tores zirkelte, sorgte für die 2:1 Führung der Gastgeber.

Nun musste der FC seine defensive Haltung ablegen und selbst aktiv werden. Dies wurde gnadenlos bestraft. In der Schlussminute war es Drmic, welcher in der 79. und 88. Spielminute seinen Doppelpack schnürte und das Ergebnis auf 4:1 korrigierte.

Kurz vor Ende der Partie war es Bellarabi, welcher ebenfalls seinen zweiten Treffer markieren durfte. Nach einem Pass von Drmic, lupfte der Nationalspieler den Ball zum 5:1 Endstand unhaltbar in die Maschen (90.+ 1).

Köln hadert mit dem Unparteiischen

Der 1.FC Köln fühlt sich vom Schiedsrichtergespann um Punkte gebracht. Zwar hatte Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer bereits nach vier Minuten nach dem Eingreifen von Leno gegen Lehmann folgerichtig auf den Punkt gezeigt, doch hätte er es wenige Minuten später erneut tun müssen.

Nach einem zu kurzen Rückpass der Leverkusener erlief Ujah den Ball vor Leno, welcher den Kölner Angreifer zu Fall brachte.

Doch der Pfiff des Referees aus Herne blieb in dieser Situation aus unerklärlichen Gründen aus. Vielleicht zeigte der Schiedsrichter gewissen Respekt oder hatte einfach nur Angst einen zweiten Elfmeter gegen Leverkusen vor heimischem Publikum zu ahnden.

Wie auch immer. Diese Entscheidung war falsch und hätte für den FC den zweiten Elfmeter bringen und den Platzverweis für Bern Leno nach sich ziehen müssen.

Somit gilt diese Leistung des sonst sehr souveränen Leiter des Spiels, Thorsten Kinhöfer, als mangelhaft einzustufen, da dieser gleich doppelt direkt auf den Spielverlauf einwirkte.

Autor: Tom Wolny

Fehlende Linie

Datum: 18.10.2014

8. Bundesligaspieltag: VFB Stuttgart – Bayer 04 Leverkusen

In einem völlig verrückten und spannenden Spiel trennen sich der Gastgeber VFB Stuttgart und die Gäste der Werkself aus Leverkusen 3:3 Unentschieden.

Leverkusen lässt Punkte liegen

Bereits mit dem ersten Angriff der Werkself klingelte es das erste Mal im Tor der Stuttgarter. Brandt passte auf Kießling, welcher nach einem Rempler von Niedermeier zu Boden ging. Dies ließ Schiedsrichter Zwayer jedoch weiterlaufen. Der Ball landete bei Son, welcher Verteidiger Rüdiger und Kirschbaum im Tor geschickt aussteigen ließ und schob so zur frühen 1:0 Führung der Gäste ein.

Es sollte jedoch noch schlimmer für die Gastgeber und ihren Torhüter kommen. Nach einem verunglückten Klärversuch dessen, landete der Ball knapp 25 Meter vor dem Tor bei Son, welcher den Ball mit der Brust annahm und in einem hohen Bogen abschloss. Der Ball senkte sich in der 9. Spielminute zum 2:0 im Tor der Gastgeber.

Nach einer knappen Viertelstunde nahm der Druck der Gäste etwas ab. Doch man merkte den unsicheren Stuttgartern die beiden Treffer aus der Anfangsphase der Partie deutlich an. Immer wieder offenbarte die Defensive große Lücken und Abstimmungsprobleme.

Kurz vor dem Pausenpfiff läutete die Zeit des Neu – Nationalspielers Karim Bellarabi ein. Zunächst scheiterte dieser in der 38. Spielminute nach einem verunglückten Schussversuch noch an sich selbst, ehe er nur wenig später nach einem Doppelpass mit Son und dem anschließenden Antritt gleich vier Gegenspieler narrte und folgend zur 3:0 Halbzeitführung seiner Mannschaft vollendete.

Nach dem Seitenwechsel bot sich den Zuschauern ein völlig verändertes Bild. Die Gastgeber übernahmen sofort die Initiative und suchten ihr Heil in der Offensive. In der 57. Spielminute war es Martin Harnik, welcher mit seinem Kopfball den Anschluss für seine Mannschaft herstellte. Dies gab dem VFB den notwendigen Auftrieb.

Nach einer Standartsituation, einer Flanke des VFB schaffte es die Gastgeber sogar auf 2:3 zu verkürzen. Den abgewehrten Flankenball klärte Leno zentral. Dort stand Klein, welcher aus 24 Metern wuchtig und genau neben den rechten Pfosten abschloss (67.).

Damit war eine atemberaubende Schlussphase eingeläutet. Der kurz zuvor eingewechselte Kostic zirkelte einen Freistoß fast von der Torauslinie mit Schnitt und Wucht an den langen Pfosten, wo Harnik aus kürzester Distanz das schwäbische Comeback perfekt machte (76.). Auch wenn der VFB in der Schlussphase einem weiteren Tor näher war als die Gäste aus Leverkusen, blieb es bei einem gerechten Unentschieden aufgrund zwei völlig unterschiedlicher Halbzeiten.

Fehlende Linie

Der Schiedsrichter Felix Zwayer aus Berlin passte sich dem durchaus schlechten Niveau der Stuttgarter aus Durchgang eins förmlich an. Der Referee fand stets keine klare Linie bei persönlichen Strafen.

So hätte beispielweise Toprak bereits nach zwei Minuten die Gelbe Karte sehen müssen und folgerichtig in der 86. Spielminute nach einem Halten an Kostic, Gelb – Rot.

Des Weiteren zeigte der Unparteiische aus Berlin eine schlechte Zweikampfbewertung und erwies sich so schlechter Leiter einer unterhaltsamen Bundesligapartie.

Autor: Tom Wolny

Überschaubare Schiedsrichterleistung

Datum: 04.10.2014

7. Bundesligaspieltag: Bayer 04 Leverkusen – SC Paderborn

In einer sehr guten Erstauflage des Bundesligaspiels zwischen der Werkself aus Leverkusen und dem SC Paderborn trennten sich beide Mannschaften nach 90 Minuten unentschieden. Dabei gelang es Bayer 04 die Blamage gerade noch in letzter Sekunde abzuwenden.

Hohes Tempo

Die Anfangsphase dieser Begegnung brauchte keine Abtastphase. Beide Teams gingen sofort engagiert zur Sache. Sowohl Leverkusen als auch die Paderborner agierten von der ersten Minute an mit einem aggressiven Pressing. Dementsprechend taten sich beide Offensivreihen schwer zur Entfaltung zu kommen.

Zwar gelang es der Werkself das Heft des Handelns in die Hand zu nehmen, doch die Gäste aus Paderborn schafften nach Ballverlust immer wieder rasche Überzahl in Ballnähe.

Paderborn setzte mehr und mehr auf lange gefährlich Bälle auf die schnellen Außen. Solch ein Ball ermöglichte dann auch die Führung der Gäste. Beim Versuch Bernd Lenos einen solchen langen Ball weit vor seinem Tor mit dem Fuß zu klären, scheiterte der junge Keeper der Leverkusener und Koc hatte freie Bahn und schob den Ball ins leere Tor (20.).

Im weiteren Verlauf der ersten 45 Minuten verschoben die Gäste sicher und schafften so immer wieder eine enge Kompaktheit, welche es den Gastgebern schwer machte den direkten Weg zum Tor zu finden.

Erst gegen Ende der ersten Halbzeit wurde die Werkself zwingender. Einen ersten Warnschuss feuerte Stefan Kießling nach einem herausragenden Pass von Calhanoglu ab, welchen der Schlussmann der Paderborner, Kruse, jedoch parieren konnte (39.).

Doch wenige Minuten später unterlief auch dem Rückhalt des Aufsteigers ein folgenschwerer Patzer. In der 42. Spielminute lies Kruse den Ball nach einem Distanzschuss Bellarabis nur nach vorn klatschen. Bender reagierte am schnellsten und schob zum Ausgleich ein.

Auch in der zweiten Halbzeit zeigte sich ein ähnliches Bild. Die Gastgeber bestimmten das Spiel, indem man gekonnte und ansehnlich kombinierte und so das Geschehen komplett in die gegnerische Hälfte verlagerte. Doch die Werkself lies zu oft die Genauigkeit beim finalen Pass vermissen.

Nach dem Platzverweis von Bakalorz drängten die Leverkusener mehr und mehr auf den Siegtreffer. Die Werkself brannte ein wahres Feuerwerk an Einbahnstraßenfußball ab. Doch zum Erstaunen der Zuschauer war es der Gast aus Paderborn, welcher über einen gefährlichen Konter zur 2:1 Auswärtsführung kam. Stoppelkamp brach über die Außenbahn durch, überlief Leno und schob zur Führung ein.

Die Sensation schien perfekt. Doch Karim Bellarabi rettete den Hausherren zumindest einen Punkt, in dem er eine Flanke vom eingewechselten Kruse ins linke Eck donnerte (90.)

Überschaubare Schiedsrichterleistung

Der unparteiische Günter Perl aus Pullach erwies sich in dieser sehr guten Partie fehl am Platze. In vielen Situationen agierte er unsicher und schaffte es nicht das Niveau der Begegnung zu erreichen. Viele Aktionen ahndete er falsch oder übersah kleine Dinge.

In der 70. Spielminute verweigerte der Referee aus Pullach der Werkself ein reguläres Tor. Wodurch der vertretbare, jedoch harte Platzverweis gegen Bakalorz den Geruch einer Konzessionsentscheidung nicht abwenden konnte.

So zeigte sich, dass Schiedsrichter Perl an diesem Tag nur wenig richtig machte und bei vielen Entscheidungen stets falsch lag. Einzig positiv anzurechnen war dem Referee, dass er bei Brückners Handspiel in der 78. Minute weiterspielen ließ.

Autor: Tom Wolny

Schwacher Schiedsrichterauftritt

Datum: 01.10.2014         

Champions League Gruppenphase: Bayer 04 Leverkusen – Benfica Lissabon

Bayer 04 Leverkusen meldet sich nach einer engagierten Vorstellung gegen schwache Portugiesen zurück in der Gruppe C der Champions League. Ein hochüberlegener erste Durchgang gegen defensive überforderte Gäste bringt den ersehnten Erfolg.

Überlegenheit bringt verdienten Erfolg

Die Werkself startete engagiert und zielsicher. Das Team von Roger Schmidt drängte den Gast aus Lissabon tief in die eigene Hälfte und kam so in den ersten 20 Minuten zu folgerichtigen Chancen.

Doch Son (5.), Bellarabi (12.) und Bender (14.) vergaben die sich bietenden Chancen. Hingegen blieben die Gäste offensiv weiterhin schwach und unauffällig, sortierten sich Defensiv jedoch besser.

In der 25. Spielminute war es ein grober Fehler des Schlussmannes der Portugiesen, welcher die Führung der Leverkusener einleitete. Einen Flachschuss von Son konnte der Schlussmann nicht sicher halten, den Nachschuss spitzelte Kießling nach schneller Reaktion vorbei ins Tor zur 1:0 Führung.

Bayer ruhte sich auf der Führung keineswegs aus und blieb weiterhin am Drücker. Die Gäste zeigten sich in der Offensive schwach und in der Defensive sehr anfällig.

Somit dauerte es nicht lang, bis die Hausherren ihre Führung ausbauen konnten. In der 34. Spielminute kombinierten sich Bender und Bellarabi über den rechten Flügel. Der Rückpass fand in Son seinen Abnehmer im Zentrum, welcher das 2:0 eiskalt einnetzte.

Im zweiten Durchgang stellte sich der Gast aus Lissabon etwas um und rückte mehr und mehr aus der passiven Defensivhaltung heraus in die Hälfte der Leverkusener.

Die Jesus – Elf begann sich nun zu wehren. Mit dem ersten wirklichen und auch gelungenen Angriff kamen die Portugiesen zum Anschlusstreffer. In der 61. Spielminute war es Salvio, der nach einem Zuspiel von Perez zum 1:2 einschob.

Bayer war im direkten Gegenzug jedoch in der Lage sofort zu antworten und den alten Zwei – Tore – Vorsprung wiederherzustellen.

Als Kießling bei einem Dribbling im Strafraum zu Fall gebracht wurde, entschied der Unparteiische auf Elfmeter – Calhanoglu verwandelte sicher (64.).

Mit diesem Treffer nahmen die Hausherren den Gästen jegliche Hoffnung und so den Wind aus den Segeln. Die Rheinländer rückten nun in eine kompakte und sichere Ordnung, so dass man den Gegner kaum zur Entfaltung kommen ließ.

In der Schlussphase gelang es der Elf von Roger Schmidt das Tempo aus dem Spiel zu nehmen und so den Sieg sicher über die Zeit zu bringen, ohne noch ein unnötiges Gegentor zu kassieren.

Schwacher Schiedsrichterauftritt

Schiedsrichter Martin Atkinson aus England erwischte keinen guten Tag. Der Brite wirkte zu keiner Zeit wirklich souverän und hatte so große Probleme das Spiel unter Kontrolle zu bringen. Zu dem schaffte er es nicht, dem Spiel eine notwendige Ruhe beizubringen.

Des Weiteren unterlief dem Unparteiischen in der 64. Spielminute ein wohl spielentscheidender Fehler.

Als Kießling vor dem 3:1 in den Strafraum der Portugiesen eindrang und dort regelgerecht von Jardel gestellt wurde und dieser den Zweikampf mit legalen Mitteln gewann, entschied der Referee auf Foulspiel und Elfmeter – Fehlentscheidung!

Mit dieser Entscheidung lenkte der Schiedsrichter aus England die Partie in eine für Bayer Leverkusen komfortable Richtung und beeinflusste so das Spiel mit seiner Leistung entscheidend.

Autor: Tom Wolny

Mangelhafte Schiedsrichterleistung

Datum: 24.09.2014

5. Bundesligaspieltag: Bayer 04 Leverkusen – FC Augsburg

In einem tristen und höhepunktarmen Bundesligaspiel beweist die Werkself erstmals, dass sie in der Lage ist eine Pausenführung in der zweiten Halbzeit zur verwalten. Harmlose Augsburger schafften es nicht den Gastgebern wirklich gefährlich zu werden.

Son macht den Unterschied

Wie erwartet präsentierte sich der Gastgeber zielorientiert und vollkommen auf Sieg ausgerichtet. Von der ersten Minute an zog Bayer Leverkusen ein druckvolles Pressing auf. Doch die Gäste aus Augsburg zeigten sich nicht ahnungslos und reagierten mit sicherem Passspiel auf das hohe Pressing der Werkself.

Nichts desto trotz zeigte sich die Heimelf feldüberlegen, konnte jedoch die optischen Vorteile nicht in Zählbares ummünzen.

Im weiteren Spielverlauf spielte die Bayer – Elf zu weiterer Dominanz auf und kombinierte auch bei stark einsetzendem Regen sicher und zielgerichtet.

In der 33. Spielminute belohnten sich die Gastgeber dann endlich. Nach einer kleinen Unachtsamkeit in der Hintermannschaft der Fuggerstädter war es Roberto Hilbert, welcher mit einem mustergültigem Pass Son bediente und dieser eiskalt vollendete.

In der Folgezeit mussten sich die Gäste aus Augsburg erst einmal sammeln. Ganz im Gegenteil die Heimmannschaft. Das Team von Roger Schmidt zeigte sich mit der Führung im Rücken noch dominanter.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit zeigte sich Son, als der Mann des Tages. Er tauchte nach seinem Führungstreffer in der 33. Spielminute immer wieder gefährlich vor dem Tor der Gäste auf, konnte jedoch die ihn sich bietenden Chancen nicht zu einem weiteren Tor nutzen.

Im weiteren Verlauf des zweiten Durchgangs nahm das Spiel mehr und mehr an Fahrt auf, weil Leverkusen erneute Schwächen in der Verwaltung einer Führung offenbarte.

Doch in der Schlussphase schien der Gastgeber aus den letzten Spielen gelernt zu haben. Man schraubte das risikoreiche Spiel zurück und stellte die defensive und sichere Spielweise in den Vordergrund.

Aufgrund dieses Auftretens gelang es dem Gast aus Augsburg nicht ein wirksames Mittel gegen die in Führung liegenden Gastgeber zu finden. Lange Bälle und Distanzschüsse führten nicht zum gewünschten Erfolg. So dass die Werkself ihre Halbzeitführung auch in der zweiten Halbzeit aufrecht erhielt und durch das Tor von Son ihren nächsten Sieg vor heimischen Publikum feierten konnte.

Mangelhaftes Schiedsrichterleistung

Der Unparteiische Guido Winkmann trat im gesamten Spiel als sicherer und ruhiger Leiter dieser Partie auf. Leider trübte er seine an sich gute Schiedsrichterleistung mit vielen Fehlern in der Bewertung von Zweikämpfen.

Hinzukommend leistete sich der Referee aus Kerken einen spielbeeinflussenden Fehler. In der 61. Spielminute ahndete der Schiedsrichter die Stellung von Stefan Kießling fälschlicher Weise als Abseits und verhinderte so den möglichen Ausbau der Führung der Werkself auf 2:0.

Doch Stefan Kießling befand sich in dieser Situation nicht näher zum Tor als der letzte Spieler der Fuggerstädter.

Aufgrund dieser und der vielen kleinen Fehler in der Zweikampfbewertung gilt es die Leistung des Schiedsrichters an diesem Tage als mangelhaft einzustufen.

Autor: Tom Wolny

Bastian Dankert völlig überfordert

Datum: 04.04.2014        

29. Bundesligaspieltag: Hamburger SV – Bayer 04 Leverkusen

Den 29. Spieltag der aktuellen Bundesliga – Saison 2013/14 eröffneten zwei krisengebeutelte Clubs am Freitagabend. Der stark abstiegsgefährdete Bundesliga – Dino Hamburger SV empfing die aus den Champions – League – Plätzen gleitenden Leverkusener. Am Ende zeigte sich eine Partie mit Tempo und Torraumszenen am laufenden Band, ein Spiel, welches im Vorfeld nicht so mitreißend erschien.  

Hoch unterhaltsam

Die Anfangsphase der Partie begann mit einem vorsichtigen Abtasten auf beiden Seiten. Die Hausherren zeigten jedoch die stärkere Initiative das Spiel an sich zu reißen.

Mit einem höheren Pressing als der Gegner versuchten die Hamburger die Gäste zu Fehlern im Spielaufbau zu zwingen und selbst den eigenen Ballbesitz zu fördern. Die Werkself hingegen agierte passiv und verhalten.

Das energische Spiel der Hamburger wurde dann auch frühzeitig belohnt. Aus einem ruhigen und geordneten Spielaufbau wurde das Tempo kurzfristig erhöht, was zum Torerfolg führte.

Badelj spielte einen Pass in die Spitze auf Calhanoglu, welcher den Ball auf Van der Vaart weiterleitete und dessen Ablage zu einem straffen und platzierten Schuss verwertete (4.).

In der Folgezeit der ersten Halbzeit zeigte sich ein wahres Chancenfestival auf beiden Seiten. Doch beste Chancen oder Möglichkeiten bei denen nur der letzte Tick fehlte, ließen weitere Tore vermissen. So ging es mit einer knappen Führung der Gastgeber und einer hoch unterhaltsamen ersten Hälfte in die Kabinen.

Aus den Katakomben zurückgekehrt versuchten nun die Gäste aus Leverkusen besser ins Spiel zu kommen und erspielten sich leichte Feldvorteile, welche sich in guten Möglichkeiten wiederspiegelten. Doch ähnelten der Abschluss und der letzte Wille vor dem Tor stark dem Verlauf des ersten Durchgangs.

Dem höheren Druck der Werkself begegneten die Hausherren so, dass sie nun wieder mehr fürs Spiel taten. Vor allem Hakan Calhanoglu spielte sich immer wieder in den Fokus der Zuschauer.

In einer zwischenzeitlichen Ruhephase der Partie schenkte Rene Adler den Leverkusenern den Ausgleich in der 58. Spielminute.

Den harmlosen Torschuss von Julian Brandt aus dem Mittelfeld lenkte sich der Torhüter der Hamburger unerklärlicherweise mit einem riesigen Torwartfehler selbst ins Tor.

Die Gastgeber schienen förmlich unter Schock zu stehen, der Werkself gelang es immer wieder beste Möglichkeiten und klare Vorteile herauszuspielen.

Mitten in die Dominanzphase der Leverkusener, traf Heiko Westermann in der 82. Minute mit einem Schuss aus 15 Metern zur erneuten Führung der Hamburger.

Doch die Schlussminuten blieben spannend. Denn der an diesem Tag als Innenverteidiger agierende Emre Can scheiterte in der Nachspielzeit an Rene Adler, welcher mit einer Glanzparade seinen Fehler aus der 58. Spielminute wieder gut machte und so seinem Club überlebenswichtige Punkte sicherte (90. + 2).

Völlig überfordert

Die Auftaktpartie des 29. Spieltages glänzte mit vielen Höhepunkten und zeigte sich sehr unterhaltsam und temporeich.

Ganz im Gegenteil präsentierte sich der Schiedsrichter Bastian Dankert aus Rostock an diesem Abend. Der Unparteiische war mit dem Tempo und der Gangart des Spiels völlig überfordert.

Er enthielt beiden Mannschaften den Elfmeterpfiff, den Gästen sogar gleich zwei. Zum einen hätte es in der 35. Spielminute einen Elfmeter geben müssen, als Jiracek Son im Strafraum regelwidrig stoppte und zum anderen hätte es einen weiteren Strafstoß geben müssen, als Mancienne erneut Son zu Fall brachte (73.).

Auf Seiten der Gastgeber verwehrte Bastian Dankert einen Strafstoß als Emre Can Zoua im Strafraum schubste.

Alles in allem bleibt festzuhalten, dass der Referee aus Rostock an diesem Tag den Ausgang des Spiels mit seiner fehlerbelasteten Leistung deutlich beeinflusste und mit gleich drei nichtgegebenen Strafstößen, das Spiel nicht auf Bundesliganiveau leitete.

Autor: Tom Wolny

Unparteiische Viktor Kassai mit durchwachsener Schiedsrichterleistung

Datum: 18.02.2014
Champions League Achtelfinale: Bayer 04 Leverkusen – Paris St. Germain

Nach der knappen und enttäuschenden Niederlage am vergangenen Wochenende im Bundesligaheimspiel gegen den FC Schalke 04, galt es für die Werkself neue Motivation und Sicherheit für die schwere Aufgabe in der Champions League zu sammeln.

Chancenloses Leverkusen

Der Titelanwärter auf den Sieg der diesjährigen Champions League Saison begann schon mit dem Anpfiff mit gnadenlosen Forechecking und setzte die Hausherren tief in deren eigener Hälfte massiv unter Druck.

Bereits nach 129 Sekunden war Bernd Leno im Leverkusener Tor das erste Mal geschlagen. Nach einem katastrophalen Ballverlust von Kapitän Simon Rolfes, schaltete Paris blitzschnell um und erzielte in Person von Blaise Matuidi die frühe 1:0 Führung (3.).

Mit diesem zeitigen Rückstand vor der Brust konnte die Werkself sichtlich schwer umgehen und verlor mehr und mehr den Faden. Die Gäste aus Paris brachten ihren Gegner immer wieder in Verlegenheit. Es schien nur noch eine Frage der Zeit, wann die Franzosen ihre Führung ausbauen sollten.

Doch ab der 20. Spielminute fing sich der Tabellenzweite der Bundesliga etwas und versuchte dem spielstarken Starensemble über Kampf den Rang abzulaufen. Paris lies die Gastgeber kommen und wartete auf eigene Konter.

Gerade als Leverkusen zurück ins Spiel gefunden hatte, schlug Paris eiskalt zu. Nachdem Spahic Lavezzi im Strafraum regelwidrig stoppte, pfiff der Unparteiische aus der Ukraine Elfmeter. Zlatan Ibrahimovic verwandelt kühl und trocken ins linke untere Eck (39.)

Nur wenige Sekunden später nahm der Schwede zum zweiten Mal Maß und feuerte, nach der Vorlage von Matuidi, eine unhaltbare Rakete ins rechte obere Eck – Traumtor (42.).

Im zweiten Durchgang waren die Verhältnisse aufgrund des ersten Durchgangs klar definiert. Doch Leverkusen entwickelte nun mehr Drang nach vorn. Doch Paris begegnete diesem Aufkommen der Gastgeber mit energischer Zweikampfführung und Einsatzbereitschaft. Dies nahm zum einen den Leverkusenern sichtlich die Durchschlagskraft und zum anderen dem Spiel die Höhepunkte.

Im weiteren Verlauf versuchte die Mannschaft von Trainer Sami Hyypiä die sicher stehende und stabile Defensive der Gäste zu durchdringen – ohne Erfolg. Doch in der 59. Spielminute dezimierte sich Leverkusen selbst und war nun den Parisern eklatant unterlegen.

Mit wenig Aufwand erspielten sich die Franzosen mehr und mehr Torchancen. So war es dann der Lauf der Dinge, dass der eingewechselte Cabaye zwei Minuten vor dem Ende des Spiels, das Ergebnis des Spiels mit einem weiteren Traumtor in die Höhe trieb (88.).

Kartenentscheidungen retten durchwachsene Leistung

Der Unparteiische Viktor Kassai zeigte eine eher durchwachsene Schiedsrichterleistung an diesem Champions League Abend. In einem Spiel, dass eigentlich wenig von ihm abverlangte, zeigte er sich als selbstdarstellerisch und provozierend. In vielen Situationen fand er keine wirkliche Linie, der er treu blieb. Immer wieder bewertete er ähnliche Zweikämpfe völlig unterschiedlich.

Positiv bleibt ihm anzurechnen, dass er bei der Verteilung personenbezogener Folgeentscheidungen der Karten richtig lag. So erkannte er das deutliche Halten Spahics am Trikot von Stürmer Lavezzi, welches diesem klar regelwidrig eine Torchance verwehrte, und entschied folgerichtig auf Elfmeter und eine Gelbe Karte für den Sünder (39.).

Im Verlauf des zweiten Durchgangs entschied er richtig, wenn auch hart, das Einsteigen des Bosniers mit dessen zweiter Verwarnung zu ahnden und ihn somit des Feldes zu verweisen (59.).

Alles in allem bleibt unter dem Strich festzuhalten, dass dies sicherlich keine Musterleistung eines Champions League Schiedsrichters an diesem Tag war.

Autor: Tom Wolny

Real Sociedad – Bayer 04 Leverkusen, Tom Harald Hagen ahndet 2x mit Gelb

Datum: 10.12.2013
6. Spieltag Champions League (A): Real Sociedad – Bayer 04 Leverkusen

Nach einem nervösen ersten Durchgang der Werkself löste der zeitige Führungstreffer nach Wiederanpfiff alle Verkrampfungen im Spiel. Durch das Tor von Ömer Toprak erreicht Bayer 04 Leverkusen die K.O. – Runde der diesjährigen Champions League Saison.

Chancenreiches Spiel auf überschaubarem Niveau

In den ersten 10 Minuten dieser letzten Vorrundenbegegnung ereignete sich ein gleichverteiltes Spiel, welches sich vorrangig im Mittelfeld abspielte, bei dem sich beide Mannschaften zunächst gegenseitig abtasteten. In der 11. Spielminute setzte Leverkusen in Person von Gonzalo Castro ein erstes Ausrufezeichen. Dessen scharf angeschnittener Freistoß zirkelte an den Innenpfosten des Tores der Spanier. Doch weitere Torchancen blieben aus, da Bayer Tempo und Zielstrebigkeit vermissen ließ.

Doch auch der Gast aus Spanien blieb durch unpräzises Passspiel harmlos in ihren Offensivbemühungen. Das Spiel des Tabellenzweiten der Bundesliga blieb ziemlich zerfahren, verkrampft und mit einer hohen Fehlerquote bestückt. Außerdem bot Leverkusen ein schwaches Defensivverhalten auf, welches harmlose Spanier gefährlich werden ließ. So kam Sociedad Angreifer Griezmann zu guten Chancen, die Bernd Leno jedoch parieren konnte (30./35.).

Der zweite Durchgang begann mit einem Paukenschlag durch die Werkself. Ömer Toprak erzielte im Nachsetzten das so wichtige 1:0 nach einer Castro – Ecke (49.). Sichtlich beflügelt von diesem Tor und mit gestärktem Selbstvertrauen war Bayer nun besser im Spiel. Das Team von Sami Hyypiä ließ Ball und Gegner nach Belieben laufen.

Der Gast aus Leverkusen spielte jetzt auf die Entscheidung, doch ging fahrlässig mit seiner Chancenverwertung um. Die Folge war, dass sich der Gastgeber aus seinem Loch erhob und mit guten Chancen auf den Ausgleich drängte (65./73.).

Doch Bernd Leno parierte mehrmals gut und hielt zusammen mit Leverkusens vereinzelten Angriffen die drei Punkte in der Schlussphase der Begegnung fest. Damit zieht Bayer als eines der vier deutschen Teams in die K.O. – Runde ein.

Norweger und dessen Zweikampfbewertung

Als der Unparteiische Schiedsrichter Tom Harald Hagen aus Norwegen gefordert war, zeigte er sich überfordert. Er ahndete gleich zwei grobe Foulspiele mit Gelb, welche zwingend mit Rot hätten bewertet werden müssen.

Zum einen beurteilte er das überharte Foul von Sociedads Kapitän Ansotegi an Emre Can (76.) ebenso falsch, wie das Einsteigen von Gaztañaga gegen Kruse in der Nachspielzeit. Ansotegi stieg mit gestrecktem Bein völlig übermotiviert, eine Verletzung billigend in Kauf nehmend, gegen Can ein. Dies grenzte nahezu an Körperverletzung.

Regel 12 der Fifa – Statuten besagt in einer solchen Form des Fouls, klar eine Rote Karte und somit den Verweis des Spielers vom Spielfeld.
Anhand der Beurteilung beider Aktionen wird die mangelhafte Zweikampfbewertung des Referees aus Norwegen deutlich und sind als grobe Fehler einzustufen. Desweiteren agierte er mit einer unklaren Linie, zu der er erst späterkennbar im Spiel fand.

Unter dem Strich bleibt somit eine durchwachsene und schwache Vorstellung des Schiedsrichters stehen.

Autor: Tom Wolny