Archiv für den Monat: Juni 2014

Schwache Leistung des Unparteiischen

Datum: 23.06.2014         

Weltmeisterschaftsgruppenspiel: Kroatien – Mexiko

Aufgrund einer defensiv sehr disziplinierten Leistung und im Offensivspiel eiskalten Vorstellung setzen sich die Mexikaner verdient gegen Kroatien durch und ziehen damit zum sechsten Mal in Folge in das Achtelfinale einer Weltmeisterschaft ein.

Kroatien enttäuscht

Die Zuschauer sahen von Begin an ein hart umkämpftes Spiel, in dem beide Mannschaften zeitig deutlich machten, um was es in dieser Begegnung ging.

Leichte optische Vorteile erspielten sich zunächst die Kroaten, welche, gleich ihrem Gegner, zunächst die Offensive scheuten und den Ball über viele Stafetten in der eigenen Hälfte in den eigenen Reihen halten wollten.

Mit zunehmendem Spielverlauf kamen die Mexikaner besser ins Spiel und kamen zu guten Möglichkeiten, welche jedoch ungenutzt blieben.

In der Schlussphase der ersten Halbzeit nahm die Qualität der Partie deutlich. Aufgrund dessen, das wenig in den Offensivreihen beider Teams gelang, ging eine eher mäßige Partie torlos in die Pause.

In der zweiten Halbzeit zeigte sich ein ähnliches Bild wie in den ersten 45 Minuten. Die Kroaten versuchten über Ballbesitz die dicht gestaffelte Defensive der Mexikaner zu durchbrechen. Jedoch aufgrund von mangelnden Ideen und Kreativität gelang den Kovac – Schützlingen nicht viel.

Es dauerte bis zur 72. Spielminute bis das erste Tor dieser Partie fallen sollte. Nach einer Ecke war es der Kapitän der Mexikaner, Rafael Marquez, welcher das Leder zur 1:0 Führung per Kopf ins Tor der Kroaten beförderte.

Kroatien war nun gefordert und kam dem nach. Das Öffnen der Verteidigung Kroatiens wurde von den agilen Mexikanern eiskalt bestraft. Nach einem tollen Tempogegenstoß Mexikos war es Guardado, welcher den Ball im Strafraum aus kürzester Distanz unter die Latte hämmerte (75.).

Nur wenige Minuten später verlängerte Marquez einen Eckball auf Hernandez, welcher am langen Pfosten lauerte und den Ball über die Linie drückte (82.).

Das Spiel war gelaufen und Kroatien mit einer enttäuschenden Leistung somit aus dem Turnier. Dabei war der Anschlusstreffer von Ivan Perisic in der 87. Minute nur noch Ergebniskosmetik.

Schiedsrichter auf kroatischem Niveau

Ähnlich wie die Kroaten, welche in dieser Partie unter ihren Fähigkeiten spielten, agierte auch der Unparteiische Ravshan Irmatov aus Usbekistan.

Er fand über die kompletten 90 Minuten zu keiner klaren Linie und enttäuschte so maßlos. Zum einen hätte der Schiedsrichter aus Usbekistan Rebic nach seiner unfairen Attacke in der 84. Spielminute gegen Hernandez mit einer gelben Karte verwarnen müssen.

Zum anderen entschied er sich in der 65. Spielminute gegen einen  Elfmeter für Mexiko. Dies war in dieser Situation jedoch die völlig falsche Entscheidung. Denn der Kapitän der Kroaten ging in dieser Situation deutlich aktiv mit der Hand zum Ball und verhinderte so eine mögliche Chance für den Gegner.

Unter dem Strich bleibt festzuhalten, dass der Referee Irmatov an diesem Tag eine schwache Leistung zeigte und mit seiner Linie und dem nicht gegebenen Elfmeter aktiv in das Spielgeschehen eingriff und so den Spielverlauf beeinflusste.

Autor: Tom Wolny

Enttäuschender Schiedsrichterauftritt

Datum: 21.06.2014         

Weltmeisterschaftsgruppenspiel: Argentinien – Iran

Die mit Weltklasse Spielern gespickte argentinische Auswahl zittert sich per Last – Minute – Treffer von Superstar Lionel Messi zum Sieg über den Iran.

Glückliches Argentinien

Von Beginn an zeigte sich wer in dieses Spiel als Favorit ging. Argentinien bestimmte mit dem Anpfiff die Partie und bespielte die Iraner nach Belieben. Der Iran hingegen stand tief und erwartete die Angriffe Argentiniens mit elf Spielern in der eigenen Hälfte.

Die erste Torchance hatten jedoch die Iraner zu verbuchen (4.). Ab diesem Zeitpunkt spielte nur noch der zweimalige Weltmeister. Superstar Lionel Messi lies sich immer wieder zwischen die Reihen fallen um so das Spiel seines Teams zu lenken.

Im weiteren Verlauf suchten Messi, Aguero und Di Maria immer wieder da Dribbling, um so die engmaschige Abwehr der Iraner zu durchbrechen. Ohne Erfolg.

Die Albiceleste hatte deutlich mehr vom Spiel und erarbeitete sich bis zum Pausenpfiff mehrere Großchancen. Doch immer wieder scheiterten die Spieler Argentiniens am herausragenden Schlussmann der Iraner, Alireza Haghighi. So ging es mit einem glücklichen Unentschieden für die Iraner und knappen 80 Prozent Ballbesitz für Argentinien in die Kabinen.

In der zweiten Halbzeit zeichnete sich das gleich Bild wie in Durchgang eins. Die technisch überlegenen Argentinier suchten nach Mittel und Wegen, um der tief gestaffelten iranischen Mannschaft gefährlich zu werden.

Nach und nach schöpften die Asiaten mehr Selbstvertrauen aus ihrer eigenen Leistung und boten den Argentiniern einen offen Schlagabtausch, so dass sich ein völlig offenes und ausgeglichenes Spiel entwickelte.

Immer wieder tauchte der frühere Bundesliga – Profi Dejagah gefährlich vor dem Tor der Albiceleste auf. Er entwickelte sich zum herausragenden Spieler auf Seiten des Iran, konnte jedoch seine tolle Leistung nicht durch ein Tor krönen.

Aufgrund der mangelnden Chancenverwertung und dem offenen Schlafabtausch blieb das Spiel bis in die letzte Spielminute spannend. Mit dem besseren und glücklicheren Ende für den zweimaligen Weltmeister.

In der 91. Spielminute war es wieder einmal Lionel Messi, der sein Team vor einer Blamage bewahrte und den Ball aus halbrechter Position sehenswert und unhaltbar zum erlösenden 1:0 im Tor unterbrachte.

Schiedsrichter auf argentinischem Niveau

In einer Partie, die vor allem im zweiten Durchgang durch tolle Offensivaktionen geprägt war, enttäuschte wieder einmal der Unparteiische in Mitten der 22 Akteure.

Der Schiedsrichter, Milorad Mazic, aus Serbien fand zu keiner Zeit der Begegnung zu einer klaren Linie und bewies in vielen Situationen ein schlechtes Maß an Fingerspitzengefühl.

In der 55. Spielminute erreichte der Referee aus Serbien den Tiefpunkt seiner Leistung und griff spielentscheidend in den Verlauf dieser Begegnung ein. Er verweigerte in dieser Situation dem Iran einen klaren Elfmeter.

Pablo Zabaleta foulte Gegenspieler Dejagah klar und deutlich. Der Angreifer des Iran hatte sich den Ball im Strafraum am argentinischen Verteidiger vorbeigespitzelt und zog mit Tempo zum Tor. Zabaleta setzte ein Tackling an und unterband die Situation, jedoch völlig regelwidrig, in dem er nur den Spieler des Iran traf.

Aufgrund dieser Fehlentscheidung und der Tatsache, dass der Schiedsrichter ständig den Weg des Balles blockierte – somit ständig im Weg stand, sowie einer fehlenden klaren Linie über komplette 90 Minuten, gilt es diese Leistung des Unparteiischen als sehr schlecht zu bewerten.

Autor: Tom Wolny

 

Souveräner Schiedsrichterauftritt

Datum: 16.06.2014         

Weltmeisterschaftsgruppenspiel: Deutschland – Portugal

Die deutsche Nationalmannschaft startet mit einem furiosen Auftaktsieg in die WM und überrollt in Unterzahl agierende Portugiesen.  

Sehenswerter Auftakt

Von Beginn an zeigte sich, dass die Portugiesen sich hauptsächlich auf das Kontern eingestellt hatten. Tief gestaffelt und gut organisiert traten sie gegen das leicht favorisierte Deutschland an.

In den Anfangsminuten dieser Partie ging es dann trotzdem hin und her. Die Defensivtaktik der Portugiesen schien zu greifen. Immer wieder suchten sie Superstar Ronaldo, welcher mit Flankenläufen versuchte Torgefahr zu generieren.

In der 12. Spielminute spielte sich die deutsche Mannschaft gekonnt durch das Mittelfeld der Portugiesen bis in den Strafraum. Dort drehte sich Mario Götze um Joao Pereira, welcher sich nicht anders zu helfen wusste, als den flinken Götze zu halten – Strafstoß. Diesen verwandelte Thomas Müller sicher zur 1:0 Führung.

In der Folgezeit gelang es den Deutschen den Ball sicher in den eigenen Reihen laufen zu lassen und so den Gegner in der Sonne Brasilien zu zermürben.

Nach einer guten halben Stunde Spielzeit stellte die deutsche Mannschaft eindrucksvoll unter Beweis, dass sie nicht nur toll Tore herausspielen kann. Nach einem Eckball von Toni Kroos schraubte sich Mats Hummels höher als alle portugiesischen Verteidiger und köpfte den Ball wuchtig ins Tor zum 2:0 (32.).

Nur wenige Minuten später war es erneut Thomas Müller, welcher das Ergebnis in die Höhe trieb. Nach einer Flanke aus dem linken Halbfeld von Toni Kroos störte der Münchner Bruno Alves bei dessen Klärungsversuch und zog unhaltbar aus kurzer Distanz zum 3:0 ab (45. + 1).

In den zweiten 45 Minuten zeigte sich, dass die deutlich in Rückstand liegenden Portugiesen bedacht waren, das Ergebnis zu verwalten und nicht noch ein größeres Debakel herbeizuführen.

Jedoch gelang es dem Team um Superstar Ronaldo nicht, die Angriffe der Deutschen zu unterdrücken. Immer wieder spielte sich Deutschland vor das Tor Portugals, ohne jedoch diverse Möglichkeiten zu nutzen.

Bis in die Schlussminuten dieser Begegnung behielt diese das gleiche Bild. Es dauerte aber bis zur 78. Spielminute ehe erneut Thomas Müller seinen glanzvollen Auftritt krönen konnte. Nach einem Schuss von Andre Schüler aus spitzem Winkel setzte der Münchner schnell nach und drückte den Ball aus kürzester Distanz zum 4:0 Endstand über die Linie.

Souveräner Schiedsrichterauftritt

Der Schiedsrichter, Milorad Mazic, passte sich dem Spiel der deutschen Mannschaft an und zeigte eine tolle Leistung.

Er zeigte über die gesamten 90 Minuten einen souveränen und sicheren Auftritt. Zu dem bewies er in allen heiklen Spielsituationen gutes Augenmaß und entschied stets richtig.

Zum einen lag er bei der Elfmeterentscheidung gegen Joao Pereira richtig. Dieser klammerte deutlich gegen Götze und hinderte ihn so am Torabschluss.

Zum anderen erwies er gutes Fingerspitzengefühl beim größten Aufreger der Begegnung, als Pepe stark mit dem Arm gegen Müller arbeitete und diesen so zu Fall brachte.

In der anschließenden Aktion bei der Pepe den am Boden sitzenden Müller mit einer Kopfnuss abstrafte, behielt der Unparteiische einen kühlen Kopf und reagierte richtig. Er zeigte Pepe zu Recht die rote Karte und verwies ihn des Feldes.

Autor: Tom Wolny

Dr. Brych tadellos

Datum: 14.06.2014         

Weltmeisterschaftsgruppenspiel: Uruguay – Costa Rica

Das Team von Top – Torjäger Luiz Suarez und Geheimfavorit auf den WM – Titel, Uruguay, musste im ersten Gruppenspiel gegen Außenseiter Costa Rica eine herbe Niederlage einstecken.

Der Favorit hat das Nachsehen

Die Partie startet mit dem Anpfiff sehr intensiv und rassig. Der Underdog aus Costa Rica zollte dem Favoriten keinen Respekt und begann forsch.

Die erste Chance jedoch erarbeiteten sich die Favoriten aus Uruguay. Prompt landete der Ball in der 12. Spielminute im Netz, wurde aufgrund einer Abseitsstellung aberkannt.

Im weiteren Spielverlauf der ersten Halbzeit offenbarte der Underdog erste Defizite in der eigenen Hintermannschaft, so dass die mit Stars gespickte Offensive der Uruguayer immer wieder zu Chancen kam.

In der 24. Spielminute war der Druck des Favoriten für Costa Rica zu stark. Nach einem Freistoß klammerte der Verteidiger Junior Diaz seinen Gegenspieler und riss ihn so zu Boden – Elfmeter. Diese Chance lies sich der Star, Edison Cavani, nicht nehmen und vollendete zur 1:0 Führung.

Costa Rica zeigte sich nur wenig beeindruckt und hielt nun wieder besser dagegen. Sie erspielten sich jetzt gute Tormöglichkeiten, die jedoch ungenutzt blieben.

In den letzten 10 Minuten vor dem Pausenpfiff flachte das Niveau der Partie etwas ab und beide Teams agierten viel mit langen Bällen und neutralisierten sich in harten Zweikämpfen im Mittelfeld.

Beide Teams kamen unverändert aus den Kabinen und knüpften nahtlos an ihr gutes Spiel aus Durchgang eins an. Die erste Chance zum Ausgleich direkt nach Wiederanpfiff ließen die Costa Ricaner noch ungenutzt.

In der 54. Spielminute war es dann Campbell, der nach einem Flankenball das Spielgerät, völlig freistehend gegen die Laufrichtung Musleras zum Ausgleich im Tor unterbrachte.

Wiederum nur drei Minuten später war es Duarte der für die Überraschung sorgte. Nach einer Flanke von Bolanos drückte er den Ball per Flugkopfball in das Tor der Uruguayer (57.).

Nach diesem Tor drückten die Außenseiter auf die Entscheidung, konnten sich jedoch nicht belohnen. Dadurch kam Uruguay zurück ins Spiel, Costa Rica verlagerte das eigene Spiel auf Konter.

In der 84. Spielminute war es Urena, welcher nach einem tollen tiefen Pass von Campbell für die Entscheidung sorgte.

Herausragender Dr. Brych

In einer Partie, die vor allem in der ersten Halbzeit von Zweikämpfen und einer hohen Intensität geprägt war, zeigte sich der deutsche Schiedsrichter stets auf der Höhe des Geschehens und leistete sich keinen Fehler.

Zum einen sah er alle strittigen Entscheidungen richtig. Er erkannte das Tor von Cavani im ersten Durchgang zu Recht ab, als dieser sich im Abseits befand. Zu dem entschied er nur wenige Minuten später in der 24. Spielminute völlig richtig auf Elfmeter, als Junior Diaz Uruguays Lugano nach einem Freistoß klar zu Fall brachte.

Zum anderen bewies Dr. Felix Brych ein herausragendes Augenmaß bei der Verteilung von Karten und ahndete so auch die berechtigte rote Karte nach Abpfiff der Partie richtig. Dadurch hatte er eine schwierig zu leitende Begegnung stets im Griff und erntet für diese tadellose Leistung zu Recht großes Lob.

 Autor: Tom Wolny

Versagen über 90 Minuten

Datum: 13.06.2014         

Weltmeisterschaftsgruppenspiel: Mexiko – Kamerun

Auch die mexikanische Nationalmannschaft hat ihr erstes Gruppenspiel gegen Kamerun erfolgreich gestaltet. Nach mehreren Fehlentscheidungen des Unparteiischen gelang es den Mexikanern am Ende doch noch den verdienten Sieg einzufahren.

Mexiko trotzt Fehlentscheidungen  

Von Beginn an zeigte Mexiko, wer in dieser Partie der Favorit ist. Die Mexikaner machten von der ersten Minute an viel Druck und kombinierten sich sehenswert bis an den gegnerischen Strafraum. Doch bis in den Strafraum reichte die Angriffslust der Mexikaner nicht. Dort standen die Kameruner dicht gestaffelt und verteidigten gut.

Nach einem nicht gegebenen Tor Mexikos, verlor das Team etwas den Faden und lies Kamerun besser ins Spiel kommen. Doch Chancen durch Samuel Eto’o und Mbia konnten nicht genutzt werden (18./21.).

Im weiteren Spielverlauf nahm die schwungvolle Partie an Fahrt auf. Es entwickelte sich ein Spiel, welches ständig hin und her ging, und so kaum Pausen zur Erholung in der brennenden Hitze Brasiliens bot.

Doch ohne entscheidende Torraumszenen und die dadurch fehlenden Tore ging es mit einem torlosen Remis in die Kabinen.

Die Mexikaner kamen deutlich besser aus der Halbzeit und agierten sofort wieder aggressiv und bissig.

Es dauerte jedoch bis zur 61. Spielminute bis die Mexikaner ihr Übergewicht in Tor wandeln konnten. Nach einem tollen Doppelpass im Mittelfeld, zog Dos Santos ab. Dessen Schuss konnte Torhüter Itandje noch parieren, war jedoch gegen den Nachschuss von Peralta machtlos.

In der Schlussphase plätscherte die Partie etwas vor sich hin. Kamerun fiel gegen nun souverän und clever agierende Mexikaner nichts ein. Mexiko hingegen verwaltet so den Vorsprung gekonnt und brachte die knappe Führung über die Zeit.

Schiedsrichter enttäuscht auf ganzer Linie

Der Unparteiische Wilmar Alexander Roldan zeigte über die kompletten 90 Minuten eine extrem schwache Leistung.

Über den gesamten Spielverlauf wirkte der Schiedsrichter aus Kolumbien nicht souverän und war inkonsequent in der Vergabe von Karten.

Den Höhepunkt seiner miserablen Leistung zeigte Roldan in der 11. und 30. Spielminute als er den Mexikaner zwei reguläre Tore aberkannte.

In der 11. Minute war es Giovanni dos Santos, welcher den Ball regulär im Tor der Kameruner unterbrachte. Doch Schiedsrichter Roldan entschied fälschlicher Weise auf Abseitsstellung – falsche Entscheidung.

Auch in der 30. Spielminute war es wiederum Dos Santos, welcher den Ball regelkonform per Kopf im Tor unterbrachte. In dieser Situation entschied der Unparteiische aus Kolumbien auf ein Foulspiel des Mexikanischen Angreifers und pfiff so das Tor nach der Ecke der Amerikaner zurück.

Unter dem Strich bleibt eine sehr enttäuschende Schiedsrichterleistung stehen und die gesamte Fußballwelt kann nur auf Besserung der Schiedsrichter bei diesem Turnier hoffen.

Autor: Tom Wolny

Nishimura enttäuscht auf ganzer Linie

Datum: 12.06.2014         

Weltmeisterschaftsgruppenspiel: Brasilien – Kroatien

Dem Gastgeber der Fußball – Weltmeisterschaft 2014 gelingt ein wichtiger Sieg zum Auftakt in Gruppe A. Doch eine enttäuschende Leistung des Schiedsrichters überschattet die Glücksgefühle der Seleção.

Auftakt nach Maß

Kroatien ging als Außenseiter in diese Partie. Mit diesem Bewusstsein agierte auch die Elf von Nico Kovac. Um zunächst keine Tor zu bekommen, stellte sich sein Team sehr tief und machte die Räume eng, um dann überfallartig über schnelle Außen zum Tor der Brasilianer zu kommen.

Diese Taktik erwies sich als erfolgsversprechend. In den ersten Minuten gelang es den Gastgebern dieser WM nicht gefährlich vor das Tor der Kroaten zu kommen.

Doch in der 11. Spielminute brachte die Defensiv – Taktik der Kroaten den gewünschten Erfolg. Nach einer Olic – Flanke war es Brasiliens Verteidiger Marcelo, der den Ball zum 0:1 ins eigene Tor beförderte.

In den nächsten Minuten war das Stadion völlig verstummt und die Spieler brauchten eine gewisse Zeit, diesen Schock zu verdauen. Mehr und mehr fand die Seleção zu ihrem Spiel und drängte auf den schnellen Ausgleich.

Nach einer Balleroberung von Oscar im Mittelfeld, fasste sich der Topstar der Brasilianer, Neymar, ein Herz und schloss aus 20 Metern ins linke untere Eck ab (29.).

In der Folgezeit ebbte der Sturmlauf der Gastgeber ab und die Kroaten kamen zurück in die Partie. Bis zum Pausenpfiff begegneten sich die Teams auf Augenhöhe ohne dabei wirklich gefährliche Tormöglichkeiten zu generieren.

Nach der Halbzeit zeigte sich ein ähnliches Bild, wie in den Anfangsminuten der ersten 45 Minuten. Die Kroaten staffelten sich tief und versuchten die anlaufende Brasilien – Offensive jeweils in Ballnähe zu doppeln. Mit Erfolg – die Gastgeber bissen sich die Zähne an der gut organisierten Defensive aus.

Das Spiel schleppte sich im weiteren Verlauf so vor sich hin, als ein Schiedsrichterpfiff dem Spiel erneutes Leben verlieh. Der Unparteiische fiel auf eine Schwalbe des Stürmers Fred herein und zeigte irrtümlicher Weise auf den ominösen Punkt. Neymar lies sich diese Chance nicht entgehen und platzierte den Strafstoß zur 2:1 Führung im Tor (71.).

In der anbrechenden Schlussphase dieser Begegnung warfen die Kroaten noch einmal alles nach vorn und drängten auf den Ausgleich. Doch die nun mit Selbstvertrauen bestückten Brasilianer agierten aggressiv und kochten die Kroaten schon im Mittelfeld ab.

Nach einem blitzsauberen Konter gelang Oscar noch der 3:1 Endstand (90. + 1).

Enttäuschende Leistung

Der Unparteiische Yuichi Nishimura aus Japan zeigte bis zur 69. Spielminute eine souveräne und ausgeglichene Schiedsrichterleistung.

Er lag in der 27. Spielminute völlig richtig, als er Neymar nach dem Foul an Modric mit Gelb verwarnte.

Doch in der 69. Spielminute griff der Unparteiische entscheidend in den Spielverlauf dieser Partie ein und lenkte so das Ergebnis in eine Richtung. Nach einer Flanke war es Fred, welcher sich am Gegenspieler, ohne jegliche Beteiligung dessen, zu Boden fallen lies und auf Elfmeter plädierte.

Der bis zu diesem Zeitpunkt fehlerlose Nishimura entschied skandalös auf Foul und zeigte auf den Punkt.

Schaut man sich diese Szene jedoch einmal genauer an, wird deutlich, dass man in dieser Situation auf alles entscheiden kann, aber niemals auf Strafstoß. Der Angreifer der Brasilianer hat nicht einmal leichten Kontakt zu seinem im Rücken agierenden Gegenspieler.

Alles in allem zerstört diese katastrophale Entscheidung eine sonst gute Leistung des Unparteiischen und wirft vor allem Kroatien entscheidend zurück.

Autor: Tom Wolny

Björn Kuipers mit herrausragender Leistung

Datum: 24.05.2014

Champions League Finale: Real Madrid – Atletico Madrid

Für Real Madrid wird im ausverkauften “Estadio Da Luz” ein Traum wahr: den Königlichen gelingt in letzter Sekunde der Ausgleich in der regulären Spielzeit. In der Verlängerung schaffen es die Madrilenen den städtischen Rivalen noch mit 4:1 zu besiegen, um sich so den zehnten Titel – La Decima – zu sichern.

Aufopferungsvolles Altletico

Die Partie zeigte von Beginn an, was die Mehrheit erwartet hatte. Real besaß den Großteil an Ballbesitz und Atletico bestach durch hohe Laufarbeit und eine tolle taktische Einstellung.

Doch auch die Defensive der Königlichen, um Sergio Ramos, ließ keine Fehler zu und stand sattelfest.

Bereits nach einer knappen halben Stunde fiel das erste Tor. Zum Staunen aller Zuschauer jubelten nicht die Königlichen, sondern die Rojiblancos.

Nach einer Flanke von Juanfran in den Strafraum der Köngilichen setzte sich Godin im Kopfballduell gegen Sami Khedira durch und nutzte so den Stellungsfehler von Casillas im Tor der Madrilenen zur 1:0 Führung (36.).

In der Folgezeit gelang es den Königlichen jedoch nicht gefährlich vor das Tor von Courtois zu kommen. Dafür wurde es in der eigenen Defensive noch eimal eng.

Doch Adrian nutzte die gute Kopfballmöglichkeit nicht. Somit ging es mit einer knappen 1:0 Führung Atleticos in die Halbzeit.

Auch in der Anfangsphase der zweiten 45 Minuten änderte sich nichts an der Ideenlosigkeit der Königlichen. Einzig und allein über Standarts konnten die Weltstars nun etwas Gefahr versprühen.

Mehr und mehr wurde Real deutlich, was auf dem Spiel zu stehen schien. Dies machte sich im weiteren Spielverlauf deutlich.

Zum Entsetzten aller Real Madrid – Fans dauerte es bis zur Nachspielzeit der regulären 90 Minuten, ehe Sergio Ramos mit seinem Kopfballtor seine Mannschaft in die Verlängerung köpfte (90. + 3).

In der Verlängerung zeigte sich, das Real Madrid den größeren Willen aufbringen konnte. Nach einem sehenswerten Antritt und dem anschließenden Dribbling von Di Maria köpfte Bale seine Mannen mit 2:1 in Führung (110.).

Dieses Tor brachte die Entscheidung in diesem hart umkämpften und guten Finale. In den weiteren Minuten gelang es den Königlichen das Ergebnis noch auf ein 4:1 (Marcelo/Ronaldo) in die Höhe zu treiben, doch dies war der Erschöpfung und Enttäuschung der Rojiblancos geschuldet.

Herrausragende Schiedsrichterleistung

In diesem so wichtigen und hart umkämpften Finale der UEFA Champions League glänzten nicht nur die 22 Akteure beider Mannschaften, die auf dem Rasen um die begehrte Trophäe kämpften.

Aufgrund der herrausragenden und tollen Leistung von Björn Kuipers war es dem Spiel möglich bis zum Schlusspfiff eine wirklich hohe Qualität zu halten.

Der Unparteiische aus den Niederlanden hatte zu jedem Zeitpunkt das Geschehen im Griff und bewies mit viel Fingerspitzengefühl und Augenmaß, dass er einer der Besten seines Faches ist.

Durch die Leistung des Schiedsrichters war es so der Partie möglich, einen ständigen wie auch hohen Spielfluss zu gewährleisten und den Zuschauern ein würdiges Finale in Lissabon zu präsentieren.

Autor: Tom Wolny